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Da der Faschismus in Wilhelmshaven, unabhängig von Aufmärschen der Rechtsextremen, vorhanden ist, findet die Gegenkundgebung weiterhin statt.

Faschismus, Rassismus und rechte Gewalt sind eine Bedrohung unserer Gesellschaft und eine permanente Gefahr für AusländerInnen, Andersdenkende oder einfach nur anders Aussehende. In den letzten 10 Jahren sind in der Bundesrepublik über 100 Menschen von Neonazis und rechten Schlägern ermordet worden.

Wir fordern alle Bürgerinnen und Bürger unserer Region, alle Verbände, Vereine, Gewerkschaften, Kirchen und Parteien auf sich im Vorfeld für geeignete Maßnahmen einzusetzen, um Faschismus, Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und AusländerInnenhass den Boden zu entziehen.

Wie notwendig ein solches Engagement ist, zeigt sich an den erschreckenden Wahlergebnissen rechtsextremistischer Parteien sowie an den zunehmenden neonazistischen Aktivitäten und Aufmärschen auch in unserer Region.

Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich an der Kundgebung, am 28.07.2007, um 10.30 Uhr am Kaiser-Wilhelm-Denkmal, an der Ebertstraße in Wilhelmshaven zu beteiligen.

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