Geschrieben am 24.05.2007 von stopp-rechts
Die für den 21.07.2007 28.07.2007 geplante Kundgebung des NBD in Wilhelmshaven führt zu einer offenen Auseinandersetzung der Beteiligten. Nachdem die NPD Wilhelmshaven den Aufruf zur “mobilen Kundgebung” unterstützt hatte, hat sich nun der Bundesvorstand der NPD eingeschaltet. Ein Mitglied des NPD-Bundesvorstandes soll die NPD Wilhelmshaven aufgefordert haben, ihre Unterstützung umgehend einzustellen.
Wenige Stunden später wurde der Hinweis auf die Kundgebung von der Homepage der NPD Wilhelmshaven gelöscht. Das Tragen von NPD und JN-Fahnen bei der Kundgebung wurde vom Bundesvorstand der NPD untersagt.
Die Ereignisse zeigen das tiefe Zerwürfnis, welches zwischen den verschiedenen rechten Stömungen herrscht. Zwar sind fast alle NPD-Mitglieder in Wilhelmshaven auch in den so genannten “freien Kameradschaften” aktiv, eine gemeinsame Sprachregelung scheint aber zu fehlen. Der Vorsitzende der NPD Wilhelmshaven, Nicolas Ahlrichs, tritt allerdings weiterhin als Redner auf der Kundgebung auf.
Die Auseinandersetzung zwischen der NPD und der NBD wird sicherlich dafür Sorge tragen, dass weit weniger Teilnehmer an der Kundgebung anreisen, als bisher erwartet. Insgesamt wurde bis dato mit ca. 50 Teilnehmern gerechnet. Die Absage der NPD wird diesen Kreis auf ca. 20 Personen zusammenschmelzen lassen. Allerdings steht zu befürchten, dass die Abkopplung der NPD weitere “freie Kammeradschaften” mobilisieren wird.


Geschrieben am 24.05.2007 um 08:56 Uhr.
[...] wird zum Streitfall Posted Mai 24, 2007 Kundgebung wird zum Streitfall » Stop Rechts Die für den 21.07.2007 geplante Kundgebung des NBD in Wilhelmshaven führt zu einer offenen [...]