Geschrieben am 28.07.2007 von stopp-rechts
Trotz des Verbotes der Nazi-Kundgebung des NBD in Wilhelmshaven, fand am 28.07.07 eine Gegenkundgebung in der Ebertstraße statt. Um zu zeigen, dass Faschismus und Rechtsextremismus eine ständige und zunehmende Bedrohung unserer Gesellschaft sind, hatten sich rund 50 Menschen versammelt.
Bernd Mayer (“Die Linke”) betonte in seiner Rede, dass der Kampf gegen FaschistInnen und ihre Ideale nicht nur auf Grund aktueller Ereignisse zu führen sei. Vielmehr sei es wichtig, ständig und entschieden über die “Krankheit Faschismus” aufzuklären.

Hendrick Clemens (Ratsherr der Gemeinde Sande) zeigt in seinem Redebeitrag die Zunahme rechtsextremer Aktivitäten im Bezirk Weser-Ems auf. Wer die Augen vor dieser Zunahme verschließe, spiele den Rechten in die Hände. Auch wies er am Beispiel des Bürgermeisters von Esens darauf hin, dass die Verfolgung einer “Null-Toleranz-Linie” für ALLE gelten muss.
Nach der Gegenkundgebung in der Ebertstraße zogen die TeilnehmerInnen weiter auf den Valoisplatz, um in jedem Fall sicher zu gehen, dass die Nazis trotz des Verbotes nicht doch aufmarschieren würden. Doch außer drei verwirrt aussehenden Nazis in szenetypische Kleidung, die sofort von Polizisten in zivil abgefangen wurden, tauchte niemand auf. (Hatte ihnen niemand gesagt, dass die Kundgebung nicht stattfindet?) Sie erhielten zudem noch einen Platzverweis, als sich eine Gruppe von AntifaschistInnen in ihrer Nähe versammelte.
Die geplatzte Kundgebung des NBD zeigt einmal mehr, wie unorganisiert und zerstritten die rechte Szene ist. Silvio Reinhold Kruck offenbarte einmal mehr sein eigenes Unvermögen. Durch den kreativen Coup einiger AntifaschistInnen war die gesamte Durchführung der Kundgebungsplanung bekannt geworden. Dies brachte ihm neben dem Gelächter der AntifaschistInnen scharfe Kritik aus den eigenen Reihen ein. Es bleibt abzuwarten, ob Kruck und sein NBD sich von dieser peinlichen Vorstellung erholen können. Wir werden die Augen und Ohren offen halten!
Ein Erfolg auf ganzer Linie im Kampf gegen den Rechtsextremismus! Kein Fußbreit den Faschisten!



Geschrieben am 29.07.2007 um 02:13 Uhr.
Moin,
Mein Name tut nichts zur sache, ich bin 23 Jahre und muss einfach mal was loswerden. Meiner Meinung nach ist jede Art von politischer Radikalität inakzeptabel. Wenn ich Leute von der Antifa frage was sie machen bekomme ich meißt die gleichen Antworten. Sie sind im 1000 Semester und wissen mit 27 immernoch nicht was sie Studieren sollen, aber das ist ja egal da man ja seine Zeit umbedingt mit dem Kampf gegen Nazis totschlagen muss. Wenn ich abends beim Feierabendbier mal auf Nazis treffe und sie frage was sie machen bekomme ich was ähnliches zuhören. Der böse Weltfeind ist schuld das man in Deutschland als 8fach vorbestrafter Gewalttäter keinen Beruf bekommt, ausserdem nehmen uns die Ausländer eh die Jobs weg. Schön das es immer rechtfertigungen gibt wenn Menschen das Geld von anderen, für das sie nie gearbeitet haben, mit vollen Händen ausgeben. Also ich kann nur sagen das unsere Firma in den letzten zwei Monaten 9 Personen zum Probearbeiten eingeladen hat, von den 7 deutschen ist keiner Morgens um 7 da gewesen, die beiden Russen waren um viertelvor schon da. Aber man kann heutzutage ja alles mit faulen Ausreden entschuldigen. . Es ist kein Wunder das es mit Deutschland abwärts geht. Aber was auch immer, solange ihr eure Zeit mit blödsinn vertreibt und die millionen von Nazis in Deutschland, die es nicht gibt(versucht mir jetzt nicht zu erzählen es gibt mehr als eine Hand voll “echte Nazis” in WHV) zu bekämpfen versucht, ist ja alles in Ordnung.
Es kann sein das ich falsch liege und bin gerne bereit mich aufklären zulassen.
Mit freundlichen Gruß
Anonym
Geschrieben am 29.07.2007 um 17:58 Uhr.
Es ist zwar total müßig über Politik zu diskutieren, aber pauschalisieren ist ja wohl gänzlich der falsche Weg. Der Deutsche, der Linke, der Student… Ich bin weder für die Dikatatur noch für den Kommunismus. Die Bedrohung von Rechts halte jedoch für stärker und damit wichtiger als die von Links. So… ich studiere auch und das sehr erfolgreich. Und das ist immernoch besser als gar nichts zu machen. Zur Info ein Semester kostet momentan 705 Euro! Dafür arbeite ich noch nebenbei. Schön für Dich wenn Du einen Job hast, ich habe auch schon 6 Jahre für ein Unternehmen der Medienbranche gearbeitet, die Sozialauswahl allerdings nicht überstanden! Lass mich raten, Dein Unternehmen zahlt nicht gerade nach Tarif aber für “den Russen” ist das viel Geld! Ehrlich, so einfach ist das alles nicht!