Nicht das das etwas neues wäre. Bereits der letzte NPD-Verbotsantrag ist daran gescheiteret, dass ein großer Teil der Mitglieder der NPD im Dienste des Verfassungsschutzes standen. Insofern sollte es den Nazis bekannt sein, dass Kameradschaft unter Faschisten nur eine Worthülse ist.

Doch nun setzt das Internet-Portal “Indymedia” noch eins drauf! In einem (inzwischen gelöschten) Bericht wird die Nazi-Szene in Wilhelmshaven unter die Lupe genommen. Mit Manuel Woyziek (NPD und AG Wiking, Wilhelmshaven) und Jörg Geuken (“freier” Kamerad, Aurich) sollen gleich zwei aktive Nazis aus Wilhelmshaven bzw. Aurich Informanten der Antifa sein. Untermauert wird dies mit Details und Bildern, die nur aus dieser Ecke kommen können.

Die NPD Wilhelmshaven hat auf ihrer Homepage bereits Stellung zu dem Bericht genommen und stellt natürlich alles in Abrede. Tatsächlich ist den norddeutschen Rechtsextremen natürlich bewusst, dass sie vom Verfassungsschutz und der Antifa unterlaufen sind. Immer häufiger dringen entscheidenen Informationen über Treffpunkte und geplante Aktionen der Nazis nach aussen.

Nachdem bereits vor Monaten bekannt wurde, das der NPD-Mann Björn Wilhelmsen für den Verfassungsschutz arbeitet, dürften die Nazi-Horden aus Wilhelmshaven und Friesland nun mit neuen internen Problemen zu kämpfen haben. Auch wenn sie in der Internet-Mitteilung alles runter spielen, so dürfte ihnen klar sein, dass Faschisten grundsätzlich käuflich und falsch sind!

Insgesamt ist es uns ziemlich egal, ob die Nazis die Unterwanderung glauben, oder nicht! Wir freuen uns über alle Informationen, die wir bekommen und werden auch in Zukunft ein offenes Ohr und wache Augen haben!

5 Kommentare bei “Spitzel bei der NPD und AG Wiking”

  1. ... Spitzel bei der NPD und AG Wiking « dokumentationsarchiv sagt:

    [...] bei der NPD und AG Wiking Posted Juli 19, 2007 Spitzel bei der NPD und AG Wiking » Stop Rechts Nicht das das etwas neues wäre. Bereits der letzte NPD-Verbotsantrag ist daran gescheiteret, dass [...]

  2. ... uli sagt:

    wie wäre es mit einem link, wenn ihr schon verbal auf den bericht bei indymedia verweißt?

  3. ... stop-rechts.de sagt:

    @uli
    Man beachte den Zusatz “(inzwischen gelöschten)”

    Doch nun setzt das Internet-Portal “Indymedia” noch eins drauf! In einem (inzwischen gelöschten) Bericht wird die Nazi-Szene in Wilhelmshaven unter die Lupe genommen.

  4. ... wallo sagt:

    naja….anschuldigungen in den raum werfen und hoffen damit das nationale dummdödel getue und deren anhänger irgendwie zu ..ja was denn eigentlich….das sie sich selber die köppe einhauen…naja erfolgreicher antifaschismus sollte nicht durch anschuldigungen verbaler art auf i-net präsenzen stattfinden, die dann später wieder gelöscht werden..läßt das ganze sehr unglaubwürdig und hilflos aussehen…ausserdem stellt mann und frau sich auf die ebene der ideologisch nix dazu gelernten…

  5. ... asd sagt:

    komisch, habt ihr euch mal gefragt warum indymedia was löscht? ich mein die ham ja nen archiv, was über mehrere jahre hinaus geht.

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