Geschrieben am 31.08.2007 von stopp-rechts
Am 1. September 1939 begann mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen der Zweite Weltkrieg. Mit diesem Krieg brachte Deutschland zum zweiten Mal in wenigen Jahren ungeheures Leid über Millionen von Menschen. Unzählige wurden verletzt und verstümmelt. Hunderttausende zu Zwangsarbeit verschleppt. Tausende von Städten und Dörfern wurden zerstört. Den Gipfelpunkt fand die faschistische Barbarei in der systematischen und industriellen Ermordung von 6 Millionen Juden in den Konzentrationslagern.
Im Potsdamer Abkommen der Siegermächte wurde festgelegt, dass Deutschland entnazifiziert, entmilitarisiert, sowie die wirtschaftliche Macht durch die Entflechtung monopolistischer Großunternehmen eingeschränkt werden sollte, damit von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen kann.
Nie mehr Faschismus! Nie wieder Krieg!
Das war die Erkenntnis, die in der ganzen Welt die Menschen einte. Schon bald blieb es lediglich eine Hoffnung, denn Kriege wurden rund um den Erdball weiter geführt und nach nur wenigen Jahren wurden beide deutschen Staaten wieder aufgerüstet.
Auch heute – 68 Jahre nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs – herrscht alles andere außer Frieden in unserer Welt. Millionen Menschen weltweit sind auf der Flucht. Sie werden aus ihren Dörfern verjagt, oder fliehen aus Furcht vor Gewalt, Folter oder Tod. Ihre Zahl wird auf etwa 25 Millionen weltweit geschätzt.
Der Antikriegstag mahnt und erinnert daran, dass wir von einer Welt ohne Krieg noch sehr weit entfernt sind. Die Opfer der Kriege bedürfen unserer Hilfe: Unterstützung und Kooperation statt Abschottung; humanitäre Hilfe und Asyl statt Abschiebungen.
Wir fordern die Ausweitung des zivilen Friedensdienstes, um Fachleute als zivile Vermittler zwischen Konfliktparteien in Krisengebieten zu unterstützen.
Wir wollen den Abbau aller Atomwaffen, das Verbot von Landminen und Streumunition. Wir wollen, dass die immensen finanziellen Mittel, die in die Rüstung gesteckt werden, zur Lösung der vielen sozialen Probleme in diesem Land und auf der Welt eingesetzt werden.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund Wilhelmshaven ruft auf zur Teilnahme an der Gedenkveranstaltung mit anschließender Kranzniederlegung am 01.09.2007 um 12.00 Uhr auf den Krökel-Platz (Werftstraße / Höhe Börsenstraße) ein Wilhelmshaven.



Geschrieben am 01.09.2007 um 15:03 Uhr.
Trotz meiner über 20 Jahren, die ich in WHV lebe, habe ich noch nie etwas von einem “Krökelplatz” gehört… Wo soll der denn bitte sein?
Geschrieben am 02.09.2007 um 15:27 Uhr.
@Anna
Der “Krökel-Platz” liegt an der Werftstraße – Höhe Börsenstraße.
Etwas genaueres … gibt`s hier!
Flens