Kaum hat die Presse bundesweit von den Verkaufsplänen des Wittmunder Hotelliers an den Nazi-Anwalt Rieger berichtet, rudert dieser zurück. Inzwischen hat der Hotelbesitzer bestätigt, dass er die Verkaufsverhandlungen mit Rieger nur vorgetäuscht hätte, um dem Landkreis eins auszuwischen.

So erfreut wie man über diese Nachricht sein kann, so sehr verärgert es, dass angebliche Verkausverhandlungen für Immobilien mit Nazis inzwischen zur Taktik einiger Grundbesitzer gehören. Letztendlich ist es da egal, ob sie wirklich verhandelt haben, oder nicht. Das Spiel mit den Befürchtungen der Bürger, um möglichst große Gewinne zu erzielen, ist ebenfalls gelebter Faschismus!

Skeptisch darf man aber immer dann sein, wenn der Name Jürgen Rieger ins Spiel gebracht wird. Der augenscheinlich verwirrte Nazi-Rechtsanwalt scheint schon seit längerem pleite zu sein. Hierfür spricht auch die vor kurzem vollzogene Räumung seines Besitzes “Heisenhof” in Verden.

Hinterlasse ein Kommentar