Geschrieben am 09.10.2007 von stopp-rechts
Das Rechtsextreme und Faschisten den “kameradschaftlichen Gedanken” nur runterbeten ist ja hinlänglich bekannt. Wie sehr sich die Wilhelmshavener Nazi-Szene zerstritten hat, hat sie nun im Intenet deutlich bewiesen. Im Rahmen einer bisher unbekannten Schlammschlacht kommen allerdings Informationen hoch, die bei jedem Demokraten die Alarmglocken leuten lassen sollten. Im Rahmen der öffentlichen Abrechnung zwischen so genannten “freien Kameraden” und dem NPD-Ratsabgeordneten Peter Müller ist von Waffenlagern und bewaffnetem Kampf die Rede.
Peter Müller sitzt für die NPD im Rat der Stadt Wilhelmshaven und war bis vor kurzem Vorsitzender des Unterbezirkes Wilhelmshaven der NPD. Schon länger war zu beobachten, dass Müller isoliert schien und keinen Kontakt mehr zu seiner Parteibasis, die hauptsächlich aus gewaltbereiten “freien Kameraden” besteht, hat.
Auf der Internetplattform “störtebeker.net”, die von rechten Aktivisten betrieben wird, wurde mit Datum vom 04.10.2007 ein sehr interessanter Artikel eingestellt, in dem es zu einer öffentlichen Abrechnung zwischen Peter Müller und seinen ehemaligen Mitstreitern kommt. Zwar sind solche Artikel der Nazis grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen, ein gewisser Wahrheitsgehalt ist aber dennoch anzunehmen.
Peter Müller
Der wilhelmshavener NPD-Ratsabgeordnete Peter Müller ist nicht nur ein Vorbild für antideutsche Tätigkeiten, sondern noch Handlanger des brd-Systems.
Parteiunabhängige Kräfte veranstalten bis Januar diesen Jahres regelmäßige Redner- und Schulungsveranstaltungen. Auf Stammtischen von Peter Müller wurden auch diese Termine immer bekannt gegeben und die Teilnehmer seiner Stammtische darüber informiert. Die Vermutung der Veranstalter lag sehr nahe, dass sich der damalige NPD-Unterbezirksvorsitzende Peter Müller ein Taschengeld auf Kosten anderer Kameraden dazuverdiente, und dementsprechend interne Daten an den Verfassungsschmutz weitergab. Beispielsweise haben sich, nachdem Peter Müller einige Veranstaltungstermine zugetragen wurden, folgende Geschehnisse ereignet:
Oktober 2006 Rednerveranstaltung im Landkreis Friesland: wilhelmshavener Verfassungsschutz ließ am besagten Tag die komplette Stadt Wilhelmshaven abriegeln, um dem vermeintlichen Redner die Durchfahrt zu verweigern. Peter Müller erhielt an diesem Tag vormittags einen Anruf von Herrn Dieter Haas, einem Mitarbeiter des wilhelmshavener Verfassungsschmutzes und wollte den Veranstaltungsort wissen. Müller rief daraufhin einen der Organisatoren an und berichtete diesem davon.
Dezember 2006 Rednerveranstaltung im Landkreis Friesland: Verfassungsschmutz taucht drei Stunden nach Beginn der Veranstaltung am besagten Treffpunkt auf. Nach dieser Veranstaltung hat sich der Verdacht zutiefst verhärtet, da Müller nach der Bekanntgabe auf seinem Stammtisch einige Fragen stellte, wie bspw. „Wer organisiert denn diese Veranstaltung?“ Den genauen Wortlaut der Antwort gab dann der Herr Haas wieder, da er einige Tage später einen der Organisatoren anrief.
Januar 2007 Rednerveranstaltung in Ostfriesland: Verfassungsschmutz observiert die entsprechende Veranstaltung. Vorwand war, den Schutz der Teilnehmer vor linken Übergriffen zu garantieren.
Im März diesen Jahres wollte der NPD-Unterbezirk Wilhelmshaven in Ostfriesland den Landesparteitag durchführen, was auch Peter Müller wusste. Neben Müller wussten noch eine Hand voll weiterer Personen von dem genauen Veranstaltungsort. Seltsamerweise versammelten sich Presse, Antifa und Staatsschmutz seit den frühen Morgenstunden vor der Lokalität, obwohl allen anderen Besuchern nur ein Treffpunkt bekannt gegeben wurde.
Peter Müller war ab Mitte März 2007 nicht mehr Vorsitzender des NPD–Unterbezirks Wilhelmshaven, jedoch hetzt er seitdem sehr gegen seine eigenen „Parteikameraden“ und spaltet den Mitgliederkreis der NPD im dortigen Gebiet. So veranstaltet er regelmäßige Stammtische, jedoch nur für seinen „willkommenen“ Kreis und allen anderen verweigert er den Zutritt. Er begründet seine Handlungen damit, dass die anderen „Nazis“ wären und er mit solchen Leuten nichts zu tun haben wolle.
Der wahre Grund ist wahrscheinlich ein ganz anderer, denn die angeblichen Nazis wollten erstmal reinen Tisch mit ihm machen und sämtliche offenen Rechnungen mit ihm begleichen.
Interessante Fragen wären dann zum Beispiel gewesen, wie diese „vorbildliche Person“ dazu kommt Waffen in seinem Keller aufzubohren und warum er diese weitergegeben hat an parteiunabhängige Kameraden? Er verlangte, dass die Kameraden diese Sachen für ihn vernichten sollten, was folgende Eidesstattliche Erklärung belegt (der Name wurde aus Sicherheitsgründen entfernt).
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Wilhelmshaven, d. 29.3.2007 | Eidesstattliche Erklärung
Im August 2006 war ich mit einigen Kameraden im Haus von Herrn Peter Müller, in der Börsenstraße 71. Es wurde über den Kommunalwahlkampf in Wilhelmshaven gesprochen und das weitere Vorgehen. Dann erzählte Herr Müller, dass wir auf legalen Weg keine Chance haben einmal an die Macht zu kommen. Er sagte dass man mit 30 Kameraden in den Untergrund gehen müsste und den bewaffneten Kampf aufnehmen müsste. Man müsste Punktgenaue Anschläge auf Persönlichkeiten von Politik und Wirtschaft machen. Wir gingen auf das Thema von Herrn Müller nicht ein. Als wir gehen wollten gab mir Herr Müller einen Beutel mit 2 aufgebohrten Gaspistolen. Er sagte dass ich diese verschwinden lassen soll. Mit Kameradschaftlichem Gruß
- – - – - – - – - – - – - -Noch dazu stellt sich die Frage, warum er bei einem seiner Stammtische erzählte, die Kameraden würden sich bewaffnen und ihre Waffen horten?
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Wilhelmshaven, d. 26.3.2007 | Eidesstattliche Erklärung
Am 24.3.2007 nahm ich am Stammtisch von Peter Müller in der Börsenstraße 71 teil. Herr Müller erzählte das Nico A. noch nicht lange genug in der Partei wäre um Unterbezirksvorsitzender zu sein. Weiterhin sagte er dass einige NPD-Mitglieder aus dem Unterbezirk Autonome wären und Waffen horten um zuzuschlagen. Dann erklärte er wie Nico A. so blöd sein kann und den Landesparteitag der NPD in Burharfe als SPD-Veranstaltung anzumelden.Weiterhin sagte er dass die Kameraden R., W., A. und weitere Volldeppen wären. Ich fragte Herrn Müller wer jetzt der Ansprechpartner der Partei in Wilhelmshaven wäre, worauf er sagte das wäre er. Weiterhin hat er gesagt das er vor hat, Wilhelmshaven aus dem Unterbezirk Wilhelmshaven/Ostfriesland herauszulösen, da die anderen alles kaputt machen was er allein aufgebaut hat. Er sagte dann, wenn die Kameraden W. und W. den Hof in der Börsenstraße 71 betreten werden, will er sie fertig machen da sie Hausverbot von ihm haben. Kamerad W. wohnt aber in diesem Haus.
Weiterhin erzählte Herr Müller dass er Beziehungen zur einer Rockergang hat, die für ihn auch Sachen erledigen würde. Herr Müller sagte das er jetzt mit den Republikanern und der Deutschen Partei zusammen arbeiten will und mit den Kameraden die ihnen kritisch gegenüberstehen nichts mehr zu tun haben will. Dennis W. erzählte vom Grünkohlessen am 17.3.2007, in Burharfe, in der Gaststätte de Bur, das Mitglieder der NPD am Fenster herein schauend und im Auto sitzend gesehen hätte und wie Stefan R. weglaufen gesehen hat.
Ich bin schockiert über die Aussagen von Herrn Müller und W.. Ich habe darauf hin den UB-Vorsitzenden Nico A. angerufen und ihnen dies erzählt. Die Kameraden die Herr Müller und W. beschuldigt kenne ich persönlich und weiß ihre politische Arbeit zu schätzen. Hochachtungsvoll C. L.
- – - – - – - – - – - – - -Das waren Techniken um Kameraden zu kriminalisieren, wie sie der Staatsschmutz anwendet. Wäre das nicht seine Absicht gewesen, so hätte er die Kameraden nicht in seine Machenschaften hineingezogen und er hätte die aufgebohrten Gaswaffen selber vernichtet.
Dazu steht fest, dass Müller seinen Unterbezirk um mehrere hunderte Teuros hintergangen hat, indem er Spendengelder einkassierte oder seinen Teil vom Ratsbeitrag nicht abgab, wie es vorher schriftlich abgemacht wurde.
Er blockiert vor allem auch die politische Arbeit indem er sich weigert, sich an entsprechenden Aktionen zu beteiligen, um nationale Interessen voranzutreiben. Er als wilhelmshavener Bürger weiß genauestens bescheid, wie die politische Lage im Ort aussieht und trotzdem hält er es nicht für nötig, obwohl er im Stadtrat sitzt, seine Kraft für den bevorstehenden Wahlkampf zur Verfügung zu stellen. Müller hat dafür z. B. Unterschriftenlisten bekommen, ist aber nicht gewillt auch welche zu sammeln, im Gegenteil, er bedroht Kameraden.
Er äußerte sich z. B. gegenüber des jetzigen NPD-Unterbezirksvorsitzenden, dass er sich mit seinem Schreiben den Arsch abwischt und der neue Unterbezirksvorsitzende bald weg vom Fenster ist. Dabei brachte der jetzige Unterbezirksvorsitzende einige Anträge zu Müller, die Müller im Stadtrat einbringen sollte.
Das war nicht die erste Drohung an einen Kameraden. Im letzten Jahr, wurde im wilhelmshavener Stadtrat darüber abgestimmt, ob Teile einer fremdrassigen Familie abgeschoben werden sollen, weil sie kriminell in Erscheinung getreten sind. Müller enthielt sich der Stimme, was er auch auf seinen Stammtisch nach dieser Abstimmung bestätigte, da einige Kameraden kritische Fragen stellten. Er begründete seine Handlung damals damit, dass er sich erstmal einarbeiten muss in diese Tätigkeit. Der Betreiber der Netzseite von der NPD-WHV gab daraufhin einen Eintrag von einem Zuschauer dieser Sitzung frei, der sich gegen Müller richtete. Müller wollte daraufhin alle Zugriffsdaten zu der Seite von dem Betreiber haben.
Der Betreiber verweigerte dies jedoch. Daraufhin kündigte Müller an, dass er sich dann dafür einsetzen will, dass der Kamerad wieder in den Knast müsse, was die nachfolgende eidesstattliche Erklärung belegt.
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Wilhelmshaven, d. 29.3.2007 | Eidesstattliche Erklärung
Ende Dezember bekam ich einen Telefonanruf von Herrn Peter Müller. Ich stellte mein Telefon auf Lautsprecher um so dass der Kamerad W. mithören konnte. Herr Müller wollte von mir die Herausgabe der Zugangsdaten für die Internetseite der NPD Wilhelmshaven. Ich sagte ihn, das ich diese ihn nicht gebe sonst wird dies eine Peter Müller Seite so wie mit dem Haus, was er am Anfang für die Partei auf seinen Namen gemietet hat und wo es fertig renoviert war, er sagte es wäre sein Haus und nicht der Partei. Ich erklärte Herrn Müller wenn der Vorstand des Unterbezirkes es beschließt dass ich ihn die Zugangsdaten geben soll mache ich es, sonst nicht.Daraufhin stellte er mir ein Ultimatum bis zum nächsten Tag 17 Uhr das ich ihn diese Zugangsdaten zu ihn nach Hause bringen soll, wenn nicht werde er dafür sorgen das ich wieder in den Knast komme. Weiterhin sagte er zu mir dass er gegen mich und andere Kameraden ein Parteiausschlussverfahren einleiten will. Wo ich noch was zu Herrn Müller sagen wollte beendete er das Gespräch. Ich schrieb ihn darauf eine E-mail wozu er keine Stellung bezog. Er sprach mich auch bei keinem Stammtisch daraufhin an. Mit kameradschaftlichen Gruß, J. W.
- – - – - – - – - – - – - -Im 1. Halbjahr diesen Jahres gab es im Stadtrat eine weitere Abstimmung bezüglich einer „Resolution gegen Rechts“. Hier enthielt Herr Müller sich ebenfalls der Stimme. Nachfolgend bestätigt dies ein Zeitungsartikel aus der „Wilhelmshavener Zeitung“ vom 1. März 2007.
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Gegen Rechtsextreme | RESOLUTION NPD enthielt sich
WILHELMSHAVEN/SG
Mit einem Aufruf gegen Rechtsextremismus hat der Rat der Stadt auf der gestrigen Ratssitzung seine Ablehnung rechtsextremen Gedankengutes und rechter Gewalt untermauert. Die von der SPD und LAW eingebrachte Resolution ruft alle Bürger dazu auf, gemeinsam und deutlich Zivilcourage zu zeigen und aktiv gegen Ausgrenzung und für ein friedliches Zusammenleben einzutreten: „Rechtsextremes Gedankengut macht sich schleichend breit.Dem müssen wir entschlossenes und gemeinsames Handeln entgegensetzen”, heißt es in der Resolution. Weg schaute während der Abstimmung nur der NPD-Abgeordnete Peter Müller, der sich kommentarlos seiner Stimme enthalten hatte. Die restlichen Ratsmitglieder stimmten der Resolution geschlossen zu.
Ursula Aljets (SPD): „Wir brauchen auch in Wilhelmshaven ein breites Bündnis gegen Rassismus und Gewalt.” Sie machte deutlich, dass Rechtsextreme in vielen „Verkleidungen” steckten. Dass alle Rechtsradikalen nur als Glatzköpfige mit Springerstiefeln daherkämen, sei ein Klischee, betonte Aljets.
- – - – - – - – - – - – - -Auch der NPD warf die SPD-Ratsfrau vor, rechtsradikales Gedankengut zu verbreiten.
Es kann unter anderem auch belegt werden, dass Müller in seiner Zeit als Vorstandsvorsitzender, also innerhalb von einem Jahr, mehrere Hundert Teuros unterschlug, was er bis heute bestreitet. Alle Dokumente und Erklärungen sind auch komplett anzufordern unter folgender Anschrift: Postfach 2121 26403 WittmundAlle Dokumente hat auch der Landesvorsitzende Uli Eigenfeld bekommen, da sich die wilhelmshavener NPD-Kameraden entschlossen haben, ein Parteiausschlussverfahren in die Wege zu leiten. Der Landesvorstand blieb bis heute jedoch untätig.
Jede deutsch denkende Person sollte sich daher die Frage stellen, ob es überhaupt einen Sinn macht, brd-Parteien, darunter auch die NPD, zu unterstützen, denn vermutlich sind solche Machenschaften sogar von einigen „Führungspersonen“ der NPD erwünscht. Der Staat reibt sich die Hände, denn durch derartige Machenschaften und Marionetten wie Müller, kann er den Aktivistenkreis u. a. unter Kontrolle halten. Wäre dies nicht der Fall, hätte der niedersächsische Landesvorstand längst kurzen Prozess mit ihm gemacht. Und wäre dies auch nicht der Fall, so hätten verschiedene brd-Volksvertreter oder der Zentralrat diese Partei schon längst verboten.
Gemeinwohl vor Eigenwohl lautet daher das Schlusswort. Leuten wie Müller muss in allen Ebnen der Bewegung der Zutritt verweigert werden.
Der NPD sowie allen anderen so genannten brd-Rechtsparteien sei gesagt, dass es uns nicht um irgendwelche brd-Mandate geht, auf denen wir uns ausruhen können, sondern darum, den gesunden Geist der Restdeutschen zu wecken und von der ständigen Umerziehung und den anhaltenden System-Perversionen zu befreien. Alle nationalen Aktivisten und zugleich Anhänger der brd-Parteien sollten daher bedenken, dass diese Parteien vom System ins Leben gerufen wurden und damit die Frage stellen, ob man das System mit einer Systempartei bekämpfen kann…
Stefan Richardt
Viele der Darstellungen sind durch uns nachzuvollziehen. So stimmen Namen und Tathergänge mit den uns vorliegenden Informationen überein. Bei dem Kameraden W., der im Haus von Peter Müller wohnhaft ist, handelt es sich um Manuel Wojtczak, Kopf der AG Wiking. Besonders die Bedrohung durch eine Bewaffnung der Nazis nehmen wir durchaus ernst.
Allerdings gehen wir davon aus, dass auch der Verfassungsschutz hiervon Kenntnis hat und entsprechend handelt.


