Geschrieben am 09.01.2008 von stopp-rechts
Peter Müller, ehemaliger Ratsabgeordneter der rechtsextremen NPD hat bekanntlich sein Parteibuch gewechselt. Müller ist seit einigen Wochen Mitglied der Deutschen Partei (DP). Auf der jüngsten Mitgliederversammlung der DP wurde Müller dann sogleich in den Kreisvorstand gewählt. Als stellvertretender Kreisvorsitzender soll er nun die faschistischen Gedanken der DP vertreten.
Um auch gleich klar zu machen, dass es in den Köpfen der DP-Mitglieder keinen Unterschied zu denen der NPD gibt, hat die DP das ehemalige Parteibüro der NPD in der Börsenstr. 71 übernommen. Im selben Haus wohnt auch der Kopf der rechtsradikalen Kameradschaft AG Wiking und Landtagskandidat der NPD, Manuel Wojtzcak.
Besonders brisant bleibt weiterhin, dass das Haus Börsenstr. 71 im Besitz eines Berliner Immobilienfonds (Capricornus Investment GmbH) ist, welcher hauptsächlich israelische Investoren hat. Ob diese tatsächlich begeistert sind, dass sie Vermieter des Parteibüros der DP und des rechtsradikalen Wojtzcak sind, ist zu bezweifeln. Aber hier scheint der Gewinn vor der Moral zu stehen.


