Jeglicher Aufruf von faschistischen Parteien oder Organisationen zu einer Demonstration erfordert die Einmischung der Bevölkerung, um dem braunen Spuk zu entgegnen. Also formierte sich das Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts auch zum Aufmarsch der selbst ernannten “freien Kräfte” aus Oldenburg. Die “freien Kräfte Oldenburg” sind, wie die meisten Kameradschaften, die Schläger und Straßenkinder der NPD. Für die Demo am 05.07.2008 waren über 200 Nazis angekündigt. Auch ein “Schwarzer Block” sollte den Nazi-Aufmarsch begleiten.

Um 10.00 Uhr fuhren die Wilhelmshavener Antifaschisten nach Oldenburg. Ein Teil per Zug, viele aber auch mit eigenen PKW. Insgesamt beteiligten sich mindestens 30 Wilhelmshavener an den Gegendemonstrationen zum Nazi-Aufmarsch.

In Oldenburg angekommen, war der Bahnhof bereits komplett von der Polizei abgeriegelt. Auf den Bahnsteigen, den Gleisen und im gesamten Gebäude war Polizei in voller Ausrüstung aufgefahren. Auf unsere Frage an einen Polizisten, auf welcher Seite des Bahnhofes sich denn die Guten treffen würden antwortete dieser: “Wer sind denn die Guten?“. Und schon war klar, dass zumindest ein Teil der Polizisten eindeutig Sympathien mit den Nazis hegte.

Den Bahnhof einmal verlassen, durfte er von den Antifaschisten nicht mehr betreten werden. Zwei Polizeiketten direkt vor dem Eingang, Hundestaffeln, Videoüberwachung und Absperrgitter sollten zur Durchsetzung dieser Maßnahme reichen. Auf dem Bahnhofsplatz waren bereits einige Hundert Antifaschisten eingetroffen. Bei bestem Demowetter wurde Musik gespielt und diskutiert.

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Foto: stop-rechts.de

Die Nazis trafen sich auf der Rückseite des Bahnhofes am ZOB. Sie mussten einzeln in Zelte eintreten, in denen sie gründlich durchsucht wurden. Auch die Antifaschisten wurden Personenkontrollen und Leibesvisitationen unterzogen. Bereits hier kam es zu ersten Verhaftungen seitens der Polizei, wenn ihnen Gesichter nicht passten oder sie Gewaltbereitschaft vermuteten. Unter unverhältnismäßiger Gewaltanwendung wurden immer wieder Antifaschisten in Gewahrsam genommen.

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Foto: stop-rechts.de

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Foto: NWZ-Online

Um 12.00 Uhr begann die Kundgebung von DGB, Parteien und Organisationen. Verschiedene Redner stellten klar, dass Faschismus in Oldenburg und anderswo nicht geduldet wird. Mehr als 1.000 Antifaschisten stimmten in den Protest gegen Faschismus, Rassismus und Gewalt ein. Nach den Fahnen zu urteilen, waren die Gewerkschaften, die Linke, SPD, Grüne, ja selbst die CDU vertreten.

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Foto: stop-rechts.de

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Foto: stop-rechts.de

Nach der Kundgebung setzte sich der Demonstrationszug in Bewegung. Durch die Innenstadt bzw. das Bahnhofsviertel ging es zum Horst-Janssen-Museum. Dort wurde der Zug von starken Polizeikräften gestoppt und quasi eingekesselt. Mit Hunden und Pferden, Absperrgittern und mehreren Hundertschaften gewaltbereiter Eingreiftruppen sollten die Demonstranten eingeschüchtert werden. Versuche, einzelne Demonstranten aus dem völlig friedlichen Zug heraus zu greifen, scheiterten kläglich an dem Zusammenhalt der Antifaschisten.

Zeitgleich setzte sich auch der Nazi-Mob in Bewegung. Da ihnen der Lautsprecherwagen den Dienst versagte, verzögerte sich deren Aufmarsch kurzfristig. Entgegen der Ankündigung der Nazis, dass über 200 Faschisten und ein großer Schwarzer Block anreisen würden, waren nur 50 Nazis bereit, sich der Lächerlichkeit preis zu geben. Der schwarze Block bestand aus gerade mal 10 Nazis mit Kapuzenpullis. Auch von den angekündigten Rednern erschienen nur zwei bei der Demo.

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Foto: NWZ-Online

Unter dem Schutz von über 2.500 Polizisten marschierten die Nazis, um gegen Polizeigewalt zu protestieren. Dass die Demo ohne Polizeischutz nicht stattgefunden hätte, zeigt erneut die Lächerlichkeit der Faschisten. Durch die extremen Absperrmaßnahmen der Polizei hatten die Nazis kein Publikum. Kein Bürger der Stadt bekam die Faschisten zu Gesicht, niemand hörte ihre Gesänge und Reden.

Auf dem Pferdemarkt angekommen konnten wir durch viele Absperrungen doch noch Fotos von einigen Nazis machen. Unter ihnen war auch der Wilhelmshavener Nazi und Kopf der AG-Wiking Manuel Wojczak (1). Manuel trat auch als Ordner auf der Demo auf. Weiterhin waren 5-6 Nazis aus Wilhelmshaven und Friesland anwesend. Man kann also sagen, dass alle aktiven und gewaltbereiten Faschisten aus Wilhelmshaven und Friesland anwesend waren – alle 6!

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Foto: stop-rechts.de

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Foto: stop-rechts.de – 1.Manuel Wojczak – Wilhelmshavener Nazi und Kopf der AG-Wiking

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Foto: NWZ-Online – 1.Manuel Wojczak – Wilhelmshavener Nazi und Kopf der AG-Wiking

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1.Manuel Wojczak – Wilhelmshavener Nazi und Kopf der AG-Wiking

Am Pferdemarkt eskalierte die Lage kurzfristig, als die Polizei, erneut ohne erkennbaren Grund, versuchte, die Antifaschisten abzudrängen. Ihnen wurde der Weg zum angemeldeten und genehmigten Kundgebungsplatz verwehrt. Die Lage entspannte sich aber schnell wieder. Dennoch waren die Trillerpfeifen und Rufe der Antifaschisten mit Sicherheit auch von den Nazis zu hören.

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Foto: stop-rechts.de

Insgesamt waren inzwischen weit über 3.000 Antifaschisten und protestierende Bürger an der Demonstration gegen die Nazis beteiligt. An vielen Punkten der Stadt versammelten sie sich, um ihrem Protest Ausdruck zu verleihen. Dieser Protest war in jeder Situation friedlich!

Der DGB entschloss sich, die Demo am Pferdemarkt aufzulösen. Diese Entscheidung resultierte aus der augenscheinlichen Eskalationstaktik der Polizei. Diese versuchte, durch den massiven Einsatz von Pferdestaffeln und Einsatzgruppen, den friedlichen Protest der Antifaschisten zu kriminalisieren.

Vom Pferdemarkt setzten sich viele Demonstranten Richtung Bahnhof in Bewegung, um an der Abschlusskundgebung teil zu nehmen. Die Nazis hatten Oldenburg inzwischen wieder verlassen, ohne wirklich wahr genommen zu werden. Die Polizei setzte aber weiter auf Eskalation. In der Kaiserstraße wurden 200-300 Demonstranten eingekesselt und festgesetzt. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich bereits 200 Antifaschisten auf dem Bahnhofsplatz. Die Einsatzkräfte der Polizei aus ganz Deutschland verwehrten weiterhin den Zutritt zu der angemeldeten und genehmigten Abschlusskundgebung.

In späteren Presseerklärungen teilte die Polizei mit, dass sich Demonstranten mit “Pflastersteinen” bewaffnen wollten und sie deshalb eingekesselt wurden. Tatsächlich gab es in der Kaiserstraße keine Pflastersteine und keine Baustelle. Vielmehr war der Protest völlig friedlich!

Nachdem die Polizei willkürlich und gewaltbereit Pfefferspray, CS-Gas und Schlagstöcke einsetzte, eskalierte die Lage nun endgültig. Rund 300 Polizisten standen mehr als 500 Demonstranten gegenüber, die von den Anwohnern mit Wasser versorgt wurden, um sich das Gas aus den Augen zu waschen.

Die mit Sturmhauben vermummten Eingreiftruppen der Bereitschaftspolizei gingen nun extrem gewalttätig gegen den friedlichen Protest vor. Von der Hitze gequält brauchten sie wohl einen Ausgleich, für ihren sinnlosen Einsatz. Also schnell den Knüppel aus dem Sack und los geprügelt. Einen 13jährigen Jungen wurde der Kiefer von einem Schlagstock zertrümmert (Zusatz: Siehe Kommentar unten). Eine Frau, die von Sanitätern aus der Schusslinie gebracht wurde, da sie Pfefferspray in die Augen bekam, wurde schwer zugerichtet, als zwei Beamte meinten, auf die wehrlos und verletzt am Boden liegende Frau eintreten zu müssen.

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Foto: stop-rechts.de

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Foto: stop-rechts.de

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Foto: stop-rechts.de

Auch anrückenden Rettungswagen wurde von der Polizei die Durchfahrt zu den verletzten Demonstranten verwehrt. Gezielt wurden Sanitäter aus Demonstrantenkreisen von der Polizei verhaftet, um erste Hilfe für Verletzte zu verhindern. Dies alles passierte auf am Bahnhofsplatz Ecke Kaiserstraße.

Nachdem die Demonstranten erfuhren und sahen, mit welcher Gewalt die Polizei vorging, flogen erste PLASTIK-Flaschen und zwei kleinere Holzlatten. Kein Polizist wurde verletzt! Dennoch eskalierte die Lage weiter und es lag ein Gemisch aus Tränengas, Schweiß, Wut und Angst über dem Platz. Immer mehr Polizeikräfte rückten an. Pferdestaffeln formierten sich.

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Foto: stop-rechts.de

Dem massiven zivilen und friedlichen Protest, aber auch den immer mehr werdenden Flaschen und Tomaten musste die Polizei schlussendlich weichen. Sie ließ die eingekesselten Demonstranten aus der Kaiserstraße auf den Bahnhofsplatz. Dort wurde eine Abschlusskundgebung abgehalten. Ein weiterer Zug setzte sich nun in Richtung Alhambra in Bewegung.

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Foto: stop-rechts.de

Insgesamt war es ein großer Erfolg für den Antifaschismus! Die Nazis waren extrem wenig, die Bürger haben sie nicht wahr genommen. Die Polizei war mal wieder überfordert und reagierte unverhältnismäßig.

Bildergalerie:
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27 Kommentare bei “Der vollständige Bericht zur Demo in Oldenburg”

  1. ... Aussenboardmotor sagt:

    mein kleiner bruder ist der 13jährige und ihm ist nichts passiert der kiefer hat nur ne prellung ^^ aber es wurde geil geschrieben

    Anmerkung von Stop-Rechts:
    Falls dem so sein sollte, sind wir froh, dass Deinem Bruder nichts passiert ist. Allerdings können wir dies nicht prüfen und belassen den Inhalt des Artikels erstmal, wie er ist. Viel wichtiger ist allerdings, dass es die Polizei billigend in Kauf genommen wenn nicht sogar provoziert hat, über ihren brutalen Einsatz von Gas und Schlagstöcken friedliche Demonstranten zu verletzen!

  2. ... Ruwipuwi sagt:

    Eins noch: Auf dem Pferdemarkt hat man ja nu wirklich nix gesehen, aber aus der Gsatstätte “Havanna” war während des Nasen-Aufmarsches schöne und vor allen Dingen laute Klezmer-Musik zu vernehmen! Überhaupt, Weiss jemand was im Havanna gelaufen ist?

  3. ... Sani sagt:

    Hallo,
    ich bin die Sanitäterin die hinterher selbst im Krankenhaus gelandet ist. Bin gestern von der Intensivstation entlassen worden.
    Habe eine Stichverletzung im Brustkorb erlitten höchstwahrscheinlich durch einen Polizisten) und mehrere Prellungen. Strafanzeige gegen die Polizei ist bereits gestellt.
    Lieben Dank noch mal für die erste Hilfe.
    Wenn ich im Nachhinein die Bilder sehe…..
    wirklich krasses Vorgehen der Polizei. Dass die sogar mit Messern auf Leute losgehen, einfach der Hammer!
    Liebe Grüße an den 13 Jährigen. Habe mir voll sorgen gemacht. Gut, dass der Kiefer nicht gebrochen ist. Gute Besserung!
    Solidarische Grüße an alle!

  4. ... Amadeus sagt:

    Eure Arbeit in allen Ehren – Ich und bestimmt auch einiger andere würden es sicherlich sehr begrüßen, wenn ihr eure Unkenntlichmachung von Gesichtern 1. ein bisschen großzügiger verteilt (zB finden es die Leute aus der ersten Reihe hinterm Transpi sicherlich nicht so toll, dass ihr sie hier so hinstellt), und 2. so verwendet, dass man das Gesicht wirklich nicht mehr sieht. Bei euch ist das so ein schwaches Verwischen, dass man noch ziemlich viel sehen kann…

    Anmerkung von Stop-Rechts:
    Deinen Hinweis in allen Ehren – aber wer zu einer öffentlichen Demo geht, um seine Meinung, Einstellung, seinen Protest Kund zu tun, der sollte auch zu seiner Haltung stehen! Es ist für uns schlicht unbegreiflich, warum es so modern geworden ist, auf jede Art von Foto so verschnupft zu reagieren. Es kursieren mehrere Hundert Fotos von Demo-Teilnehmern im Internet und in Tageszeitungen. Hier sind keinerlei Unkenntlichmachungen vorgenommen worden.

    Wir halten es für wichtig, sich dem Nazi-Terror mit offenem Visier entgegen zu stellen. Wir stehen mit unseren Namen und Gesichtern zu unserer antifaschistischen Haltung. Auch wissen wir, dass wir hierdurch den gezielten Angriffen der Nazis ausgesetzt sind. Dies zeigte sich eindrucksvoll durch den Angriff zweier Nazis auf unser Netzwerktreffen. Wir wollen uns und unsere Meinung nicht verschleiern oder vermummen! Diese Haltung teilt die überwiegende Mehrheit der Demo-Teilnehmer in Oldenburg.

    Besonders die Medien und ihre Bilder sind für unser gemeinsames Anliegen von elementarer Bedeutung. Wer die Unterstützung der Bürger im antifaschistischen Kampf einfordert, der sollte sich nicht verstecken. Ein breites Bündnis braucht keine Sonnenbrillen, Kapuzen und Schals, sondern Geschlossenheit und Präsenz.

    Natürlich akzeptieren wir das Persönlichkeitsrecht eines jeden Demo-Teilnehmers in vollem Umfang und über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus. Wenn sich jemand auf den Fotos erkennt und unkenntlich gemacht werden möchte, dann möge er bitte eine entsprechende Mail an uns richten. Dies gilt natürlich nicht für die Nazis! Denn grundsätzlich ist auch die Rechtssprechung hier eindeutig: Personen, die im Rahmen von Aufzügen, Versammlungen oder Demonstrationen fotografiert werden, können ihr Persönlichkeitsrecht nicht geltend machen! Siehe hierzu auch diesen Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Bildrechte

  5. ... Wo bleibt die Objektivität? sagt:

    Ihr stellt euch nach jedem Mal wieder euer Armutszeugnis neu aus. Es ist ungemein traurig, als eigentlicher Sympathisant eurer politischen Einstellung zu erleben, wie sehr ihr Objektivität und an Tatsachen gebundene Berichtserstattung missen lasst.

    Beispiel:

    Die bewusstlose Mitstreiterin in der Kaiserstraße. Ihr wurde keineswegs Hilfe verwehrt. Ihr kamen zwei – wenn auch verhasste – Polizeisanis zur Hilfe. Ferner wurde dem RTW und Notarzt der Weg nicht verwehrt. Im Gegenteil, die Beamten haben für freie Bahn gesorgt!
    Warum verdreht ihr diesen Teil? Haben wir das nötig?!

    Wenn es in Ausnahmefällen Abweichungen gäbe, wäre das für mich noch durchaus verständlich und nachvollziehbar, da sich bei einer solch großen Veranstaltung viele Info-Quellen überschneiden bzw. Hitzköpfe im Eifer des Gefechtes zu Übertreibungen neigen..
    Bei euch zieht sich das jedoch durch den gesamten Artikel und stellt für mich wieder einmal mehr Hetze denn informatorische Aufklärung dar.

    Reichen die Tatsachen alleine denn nicht aus, um jeden vernünftigen Menschen von den Missständen unserer Gesellschaft zu überzeugen?
    Begebt euch bitte nicht auf ein ähnliches Niveau wie unser politischer Gegner und fallt durch solch kopflose Propaganda auf. Dazu sind wir viel intelligenter.

    Der nachfolgende Part kann im Veröffentlichungsfall von dem Moderator entfernt werden:

    Ich bin mal gespannt, ob ihr diesen eher kritischen Beitrag zulassen werdet, oder ob ihr euch auch in die Reihen derer einreiht, die die Meinungsäußerung beschneiden. Zumindest vom Gehalt des Artikels würde es mich nicht überraschen.

    Anmerkung von Stop-Rechts:
    Deine Befürchtung ist grundlos! Jeder Kommentar, der nicht beleidigend, volksverhetzend oder anstößig ist, wird durch uns veröffentlicht. Hierzu gehört auch Deine Kritik, da sie konstruktiv, berechtigt und sinnvoll ist!

    Aber nun zum Inhalt Deines Kommentares:
    Wir hatten das große Glück, die Vorfälle am Bahnhofsplatz aus einer perfekten Position zu erleben. Im 3. Stock eines Hauses am Bahnhofsplatz konnten wir den Platz, genau wie die Kaiserstraße, jederzeit einsehen. Richtig ist, dass der am Boden liegenden Verletzten Hilfe zuteil kam. Auch richtig ist, dass die Polizei dies nicht verhindert hat.

    Allerdings gab es noch weitere, durch Schlagstöcke und Gas verletzte Demonstranten. Wir konnten mehrfach sehen (was auch durch entsprechende Fotos dokumentiert ist!), wie Rettungswagen von der Polizei über mehrere Minuten aufgehalten wurden (z.B. vor der Sparda-Bank). Sanitäter aus den Reihen der Demonstranten wurden verhaftet bzw. an ihrer Arbeit gehindert.

    Natürlich sind auch wir in gewissen Bereichen auf die Meldungen anderer Teilnehmer und Homepages angewiesen. Meldungen, die sich später als Falschmeldungen heraus stellten, wurden unsererseits umgehend korrigiert. All dies ändert aber nichts an dem brutalen und unverhältnismäßigen Vorgehen einiger Polizeieinheiten am Bahnhofsplatz!

    Besonders unserer Live-Ticker war geprägt von den momentanen Gefühlen während der Übergriffe seitens der Polizei. Wer mit eigenen Augen ansehen muss, wie friedliche Demonstranten, die ihre Arme als Zeichen der Gewaltlosigkeit erheben, mit Gas und Schlagstöcken von der Polizei attackiert werden, der wird in diesem Moment nie wertfrei berichten können – und das ist auch gut so!

    Es gibt für uns keinen Grund, die brutalen Übergriffe einzelner Polizeieinheiten zu beschönigen oder zu verteidigen. Kein “Konfliktmanager” der Polizei ist seiner Aufgabe nachgekommen. Die drei von uns bemerkten “Konfliktmanager” standen am Rande der Auseinandersetzung und machten keinerlei Anstalten, die aufkommende Aggressivität durch ihr Einwirken auf beide Seiten zu verhindern. Vielmehr zogen sie sich nach und nach zurück und beobachteten die Lage ohne auch nur ein mal tätig zu werden. Die Polizei lobte in einer Pressemitteilung die tolle Leistung dieser “Konfliktmanager“…

    Es liegt uns fern, unnötige Schärfe in die (ohnehin schon ausreichend bzw. überflüssig gewaltsame) Auseinandersetzung zu bringen. Allerdings ist es auch nicht in unserem Sinne, brutale Übergriffe zu verheimlichen.

  6. ... sprit auf 1,57 Euro sagt:

    Z.Z. ziemlich ruhig hier (von seiten der ANs)!

    Lustiger Demobericht der Freien Kräfte OL unter:
    http://logr.org/fkoldenburg/

    u.a.:

    “ließen sich die rund 60 Teilnhemer nicht anmerken und gaben ordentlich “Schubrakete”!”
    (stimmt, die Nazis sind z.T. sehr schnell gelaufen und Demo wahr schnell vorüber!)

    “Die Antifa hat wieder “offensive erfolgreich” eine Demo in Oldenburg nicht stoppen oder gar verzögern können.”
    (kein Wunder, wenn die Nazis 2000 Polizisten haben, die einem die Demo ermöglicht! Was wäre wohl ohne die Polizei passiert?)

    “Auch wenn uns nachgesagt wird wir hätten nur einen Mini-Aufmarsch auf die Beine gestellt, wir haben eine erfolgreiche Demo hinter uns gebracht.”
    (Buahahaha…ohne Worte!!!!)

  7. ... Beobachter sagt:

    Die Bullen haben euch noch viel zu gut behandelt.Und eure Lügen Propagander ist ja noch schlechter als die von Rechts!Von wegen Gebrochener Kiefer und Messerstiche ja Bullen mit Messern.In was für einer Welt lebt Ihr eigentlich.Wer wohl bewaffnet war und ist,es ist doch eure seite die nicht ohne kann!Sich hinter den Bullen und Kinder versteckt!!Macht ja nur eine Seite und das seit Ihr und hinterher rum Heulen………………

  8. ... sprit auf 1,57 Euro sagt:

    @Beobachter
    Scheiß Tag für euch gewesen wa?

  9. ... Oldenburger sagt:

    Nochmal der Aufruf hier an alle die Zeuge von Übergriffen der Bullen geworden sind und vor allem Fotos/Videos gemacht haben.
    Meldet euch im oldenburger Alhambra!
    Messerattacken und Übergriffe auf Kinder dürfen nicht ungestraft bleiben.

    @Beobachter

    Warst du dabei?
    Es gibt jetzt schon eine ganze Reihe von Zeugen der genannten Bullenübergriffe.
    Angefangen bei Demonstranten die in unmittelbarer Nähe standen, über Gedächtnisprotokolle der Demo-Sanis die Verletzen versorgt haben, bis hinzu Aussagen der Betroffenen selber.
    So viel ich weiss wurden auch schon die ersten Anzeigen gegen gefährlicher Körperverletzung im Amt gestellt.
    Sollte Demonstranten bewaffnet gewesen sein, wurden die Waffen in der Kaiserstrasse nicht genutzt, für die Zukunft sollte jedeR, nach diesen Übergriffen darüber nachdenken wie man sich vor gewaltbereiten Bullen schützen kann

  10. ... Beobachter sagt:

    Da sieht man mal was Ihr für Leute seit geht mit Kinder zu so einer demo und wunder sich dann wen etwas passiert!!!Und jetzt noch so ein hinterfotzigen aufruf starten!!!!!!!Feiges Pack

    Anmerkung von Stop-Rechts:
    Wenn wir uns richtig erinnern, waren es die Nazis, die im 2. Weltkrieg Kinder an die Front geschickt haben, während ihr feiger “Führer” in seinem Bunker versteckt hat. Und wenn wir uns weiter richtig erinnern, waren es die Nazis, die sich am Samstag hinter 2.500 Polizisten versteckt haben.

  11. ... Hansi sagt:

    man leute ihr solltet erst nachdenken und dann schreiben was meint ihr wohl was es ergeben hätte wenn keine polizei da gewesen wäre dann hätte es mord und totschlag gegeben, ich frage mich ist das euer auftrag? dann hab ich kein verständniss mehr für euch.ich selbst hab die verletzte person gesehen die am strassenrand bahnhof/ecke kaiserstrasse lag sie hat sofort hilfe bekommen und auch ein demonstrant der pfeffer ins gesicht bekam ist sofort mit wasser behandelt worden und das sofort nachdem er aus der schußrichtung war aber nicht von passanten nein von der polizei wurde ihm geholfen. in euerem bericht sieht es fast so aus als wolltet ihr nicht gegen die nazis gehen sondern vielmehr gegen die polizei. das iss nu mal ihr job und der iss bestimmt nicht leicht. und kinder haben da denke ich auch nichts verloren. die sollten wir erwachsenen schützen und nich so einer gefahr aussetzen.

    Anmerkung von Stop-Rechts:
    Wir denken, dass die Nazis keine Demos mehr machen würden, wenn sie nicht jedes mal von tausenden Polizisten geschützt würden. Die von Pfefferspray getroffenen Demonstranten wurde, so jedenfalls unsere Beobachtung aus bester Position, ausschließlich von Sanitätern aus den Reihen der Demonstranten versorgt. Dies soll nicht heißen, dass nicht auch welche von der Polizei versorgt wurden, nur haben wir dies mit 5 beobachtenden Personen nicht gesehen!

    Grund der Demo und unserer Teilnahme war der Aufmarsch der Nazis! Dies war, ist und bleibt der einzige Grund. Dennoch ist berechtigte Kritik an gewissen Einsatzkräften erlaubt und sogar geboten. Nicht zum ersten mal haben einzelne Einheiten deutlich überreagiert und geltendes Recht gebeugt, wenn nicht sogar gebrochen. Es gibt in der Geschichte der Bundesrepublik unzählige Beispiele für kriminelle Polizisten, die aus reiner Lust an der Freude auf wehrlose Demonstranten einprügeln. Dies anzuprangern ist ebenso unser Recht, wie unsere Pflicht!

    Es kann nicht sein, dass fast jedes Wochenende tausende Polizisten zum Schutz von faschistischen Kundgebungen heran gezogen werden. Es kann nicht sein, dass Teile dieser Kräfte, ohne jegliche rechtliche Legitimation, auf wehrlose Demonstranten einprügeln. Wir haben keinerlei Probleme mit dem Schutzmann von nebenan. Wir haben nur berechtigte Kritik an prügelnden Irren in Polizeiuniform geübt! Und dummerweise gibt es in den Reihen der Polizei eben auch Beamte, die weit über das Ziel hinaus geschossen sind!

    Eine Polizeiuniform, eine Marke und der Auftrag, den die Beamten haben, ist sehr verantwortungsvoll. Jeder Beamte sollte sich seiner Rechte und Pflichten bewusst sein. Weder die Polizei, noch die Demonstranten haben das Recht, grundlos Gewalt anzuwenden! Gewalt, auch wenn sie vom Staat ausgeht, ist nie eine Lösung, sondern immer ein Zeichen für Hilflosigkeit und Dummheit – und dies gilt für ALLE!!!

  12. ... solid Oldenburg sagt:

    Wir haben auch einen ausführlichen (Erlebnis-) Bericht online gestellt. Erfreut stellen wir fest, dass die Ereignisse und das Verhalten der Polizei hier unabhängig von einander ganz ähnlich geschildert wurden. Angesichts der unglaublichen aber tatsächlichen Vorgänge ist es auch seht gut, dass ihr mehrere Fotos gemacht habt, welche sowohl unseren als auch euren Text belegen können.

    Wie auch immer es sich mit dem 13 Jährigen Jungen verhält, einem Demonstranten hat ein Polizist zwei tiefe Schnittwunden am Arm zugefügt und einer jungen Demosanitäterin eine Stichwunde in den linken Brustkorb. Wäre der Stich nur nen bisschen tiefer gegangen wäre der Herzmuskel betroffen gewesen. Diese (verifizierte) Information haben wir in unseren Text aufgenommen. Ich wäre euch dankbar, wenn auch ihr noch einmal explizit auf die Messerattacke hinweist. So etwas darf einfach nicht unter den Tisch fallen!!!

    5.7.08 -> Oldenburg, versucher Mord -
    Widerstand an jedem Ort!

  13. ... sprit auf 1,54 Euro sagt:

    Alle Kommentar Einträge unter

    http://logr.org/fkoldenburg/

    bezüglich der Demonstration wurden gelöscht!

    Tja, das ist wohl der Zensur/Meinungsfreiheit zum Opfer gefallen!

  14. ... Vicky sagt:

    was soll das gelaber…die Freien Kräfte OL haben sich aufgelöst, weil sie am 05.07. irhen grössten reinfall seit der Erkenntnis das der Führer keinen Schniedel hat, erleben mussten! Mehr gibts da danbn wohl auch nicht mehr zu zu sagen: http://logr.org/fkoldenburg/

    Anmerkung von Stop-Rechts:
    Zwar haben sich die “freien Kräfte aufgelöst”, dies ist aber nur eine der vielen Strukturen. Die Nazis an sich haben sich leider noch nicht aufgelöst!
    (PS.: Wer weiß, vielleicht war es ja auch wieder mal ein hack!?)

  15. ... Tina sagt:

    Zitat:
    Ein breites Bündnis braucht keine Sonnenbrillen, Kapuzen und Schals, sondern Geschlossenheit und Präsenz…

    Wäre echt schön, würden da alle so denken. Aber meine Erfahrung zeigt mir leider, dass gerade die vermummten Demonstranten meist am Rande der Demo Straftaten begehen, welche keinesfalls von Nöten oder gerechtfertigt sind. Deshalb müssen sich manche wohl verstecken. Schade eigentlich!

  16. ... antifaschistin sagt:

    hallo! erstmal möchte ich auch nochmal bekräftigen,daß es angesagt ist,die gesichter der antifas gründlich unsichtbar zu machen und zwar nicht,weil die nicht zu ihrem antifaschistischen protest und widerstand stehen,sondern,weil es absolut,gelinde gesagt,”unschön”ist, mit gesichtern auf seiten der anti-antifa-todeslisten veröffentlicht zu werden(wie mehrfach geschehen) und absolut unnötig,daß wir den faschist-inn-en und im übrigen auch bulletten und bullen(die immer wieder brennend interessiert,welche/wer bei antifaschistischen demos dabei ist!) unsere daten auch noch selber frei haus zu liefern! zu den messerattacken:davon gibts bilder und inzwischen hat innenminister schünemann zugegeben,daß die bfe(beweis-sicherungs- und festnahme-einheit)messer dabei hat! und nochmal zur stimmung beim abschluß auf dem bahnhofsvorplatz: es gibt eine zeugin,die neben der schwerverletzten demonstrantin stand und hörte,wie ein bulle sagte:”wenn die frau stirbt,ist sie selber schuild!” FASCHISMUS IST KEINE MENUNG – SONDERN EIN VERBRECHEN!

  17. ... ehrlich bleiben sagt:

    Oldenburg/rd – Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen eine 26-Jährige wegen Vortäuschens einer Straftat. Die Studentin hatte Anzeige mit der Behauptung erstattet, ein Polizist hätte sie am 5. Juli bei der Gegendemonstration zum Neonazi-Aufmarsch mit einem Messer verletzt. Wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte, hätten Recherchen ergeben, dass die Stich- und Schnittverletzungen der Frau nicht vom Tag der Demonstration stammten. Auch der Vorwurf, ein Polizist hätte einem 13-Jährigen bei der Gegendemo den Kiefer gebrochen, sei unberechtigt. Polizeipräsident Hans-Jürgen Thurau und Einsatzleiter Johann Kühme zeigten sich erleichtert, dass die Vorwürfe widerlegt seien.

  18. ... wallo sagt:

    …wer glaubt schon der deutschen justiz oder den verschissenen bullen…schönen tag noch herr haas

  19. ... wallo sagt:

    …..auf den oben gezeigten fotos ist doch schon zusehen von wem das gewaltmonopol ausgeht…auf der einen seite menschen die ihre verschiedenen politischen ideologien auf der strasse zur schau bringen und wie sieht die andere seite aus??? bewaffnete und mit protektoren geschützte sogenannte polizisten….
    wer weitere infos über polizeiliche willkür in diesem ‘ freien Land `möchte kann sich ja mal mit diesen leuten auseinandersetzen….webmaster@polizeigewalt.de

  20. ... Huntereport sagt:

    Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein
    Oldenburg (lrs). Im Zuge der Demonstration der rechtsextrmene„Freien Kräfte“ in Oldenburg
    am 5. Juli (der HR berichtete)war es zu Vorwürfen gegen das Vorgehen der Polizei gekommen,
    bis hin zum Erstattenvon Strafanzeigen bei der Oldenburger Staatsanwaltschaft.
    Diese hat ihre Ermittlungen jetzt in zwei Fällen eingestellt,ermittelt aber gegen eine Gegendemonstrantin wegen des Verdachts der Vortäuschung einer Straftat.
    Zwei Tage nach der Demonstration hatte eine 26-jährige Studentin Strafanzeige wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen Unbekannt erstattet. Sie hatte angegeben,
    dass ein Polizeibeamter sie im Verlauf der Gegendemonstration mit einem Messer verletzt
    habe. Mittlerweile hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt. Zur Begründung heißt es in einer Pressemitteilung: „Die daraufhin von der Staatsanwaltschaft Oldenburg
    durchgeführten Ermittlungen gestatten die sichere Feststellung, dass die Studentin die bei ihr dokumentierten Stich- und Schnittverletzungen im oberen Brustbereich nicht am Tage der Demonstration davontrug.“ Die Ermittlungen gegen die Gegendemonstratin wegen Verdachts des Vortäuschens einer Straftat sollen in den nächsten Tagen abgeschlossen sein. Weiterhin wurde der Vorwurf erhoben, Polizeibeamte hätten einem 13-jährigen Jungen im verlauf
    der Demonstration den Kiefer gebrochen. Nach eigenen Angaben war der schwarz gekleidete Junge unfreiwillig in die vorderste Reihe des „schwarzen Blocks“ geraten. Als sich dieser
    gegen die Polizekette stemmte, um sie zu durchbrechen, sei er von der Faust eines Polizisten am Kinn getroffen worden. „Ob es sich um einen gezielten Schlag gehandelt habe, könne er nicht sagen“, heißt es in der Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft.
    Für weitere staatsanwaltschaftliche Ermittlung sieht diese keinen Anlass, „weil der Junge
    sich in Wahrheit lediglich eine leichte Prellung am Unterkiefer zugezogen hatte, deren Ursache sich nicht mit der allein weitere Ermittlungen rechtfertigenden Sicherheit wird feststellenlassen“. Im Vorwurf gegen die Polizeibeamten, einer der Demonstranten
    aus dem rechten Lager hätte wiederholt den Hitlergruß gezeigt, ohne dass die Polizisten eingegriffen hätten, wird weiter untersucht. Der Tatverdächtige wurde ermittelt.
    Polizeipräsident Hans-Jürgen Thurau reagiert erleichtert. „Ich bin froh, dass die Staatsanwaltschaft Oldenburg so schnell dieses Ergebnis vorgestellt hat.“ Neben
    einer Vielzahl von friedlichen und kreativen Gegenveranstaltungen, die den Aufzug der rechten Kräfte begleitet hatte, wurden die Einsatzkräfte von einer kleinen Gruppe der linken Szene auch mit Steinen, Glasflaschen und Eiern beworfen, tätlich angegriffen,
    massiv bedrängt und beleidigt. Der Polizeipräsident hatte seinerseits unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe die Polizeiinspektion Diepholz mit den Ermittlungen beauftragt, die diese in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft durchführte. Trotz der Erleichterung über das Untersuchungsergebnisses machte Thurau aber auch seinem
    Unmut Luft: „Das Vorgehen von Einzelnen und auch Organisationen ist unerträglich. Polizisten wurden während der Demonstrationsgeschehens nicht nur tätlich angegriffen; es wurden auch noch gezielt Unwahrheiten und Anschuldigungen verbreitet.

  21. ... Sprit auf 1,42 Euro sagt:

    http://www.alhambra.de/rechtshilfe/Untersuchungsbericht-zum-Naziaufmarsch-5-7-08-in-Oldenburg.pdf

  22. ... Oldenburger sagt:

    Wer sich nicht mit den Erklärungen von Polizei und Staatsanwaltschaft zufrieden geben will, sollte mal dies hier lesen:
    http://www.alhambra.de/rechtshilfe/Untersuchungsbericht-zum-Naziaufmarsch-5-7-08-in-Oldenburg.pdf
    Fazit: Wenn das kein Polizist war, dann hat sich wohl ein Nazi vom Mars mal kurz ins Gedränge gebeamt und DemonstrantInnen mit einem Lasermesser verletzt…
    Der Bericht ist eine sehr detaillierte Untersuchung über den Polizeieinsatz in der Kaiserstraße. Besonders Menschen, die dabei waren und noch Erkenntnisse, Fotos, Videos oder auch Korrekturen beitragen können, mögen sich doch bitte unter der Adresse untersuchungsausschuss-a-riseup.net melden.

  23. ... Taz Nord sagt:

    Staatsanwaltschaft sieht Polizei entlastet
    Staatsanwaltschaft beendet Ermittlungen gegen Polizisten, der eine Demonstrantin mit einem Messer verletzt haben soll
    Die Oldenburger Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen im Fall der Messerstich-Vorwürfe gegen die Polizei abgeschlossen. Die Anschuldigungen seien “vom Tisch”, sagte Sprecherin Frauke Wilkens. Die Ermittlungen “gestatten die sichere Feststellung, dass die Studentin die bei ihr dokumentierten Verletzungen im Brustbereich nicht am Tage der Demonstration davontrug”, sagte Wilkens.

    Die 26-jährige Studentin aus Bremen hatte nach einer Anti-Nazi Demo am 5. Juli in Oldenburg Anzeige erstattet, weil ein bei der Demo eingesetzter Polizist ihr bei einer Rangelei mit einem Messer in die Brust gestochen habe. Den gleichen Vorwurf erhob auch ein männlicher Demonstrant, der zwei Schnitte im Unterarm davontrug. Er erstattete allerdings keine Anzeige.

    Welche Erkenntnisse der “sicheren Feststellung” zu Grund liegen, wollte Wilkens nicht im Einzelnen sagen. Laut einem Vorabbericht, der dem Anwalt der Studentin zugänglich gemacht wurde, handelt es sich dabei um Aussagen von Krankenhauspersonal. Der Anwalt wollte vor einer Stellungnahme Einsicht in die Akte nehmen.

    Im August hatte die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen die Studentin, die in Oldenburg als Demo-Sanitäterin im Einsatz war, wegen “Vortäuschens einer Straftat” eingeleitet. Dieses stehe nun unmittelbar vor dem Abschluss, so Wilkens. Es werde wohl zu einer Anklageerhebung kommen. Der Studentin droht nun schlimmstenfalls eine Haftstrafe.

    Unterdessen legte die “Oldenburger Rechtshilfe” einen minutiösen Untersuchungsbericht über die Vorfälle an jenem Tag vor. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass es “mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Polizeiübergriff mit Messern” gekommen sei, und zwar durch eine niedersächsische BFE-Einheit. Die schnelle Einstellung des Verfahrens wird kritisiert, gleichzeitig aber eingeräumt, dass derzeit “keine gerichtsfesten Beweise” für die Vorwürfe gegen die Polizei gebe. cja

    9.9.2008 taz Nord Nr. 8679 Nord Aktuell 66 Zeilen, cja S. 22

  24. ... Biker sagt:

    Was schreibt ihr für eine Scheiße. Mit dem Schlagstock Kiefer zertrümmert…. Nun heißt es das der Kleine nur einen ausgerenkten Kiefer hat.
    Was steht er auch vorne im schwarzen Block wenn da gedrängt und geschubst wird. Kinder haben auf einer Demo nichts verloren, vor allem nicht ganz vorne.
    Bleibt mal auf dem Boden der Tatsachen. Die ominösen Schnittverletzungen sind auch nicht vom Demotag sondern nachgewiesener Weise älteren Datums.
    Immer bei der Wahrheit bleiben.

  25. ... Biker sagt:

    Ok, der Auslöser von Gewalt ist also eine Nazi-Demo. Ok, Nazis sind scheiße. Aber auch diese ist eine Meinung, die in einem freien Land nicht unterdrückt werden darf. Wenn man alle verfassungsfeindlichen Tendenzen, Meinungen etc. beschneidet, verbietet etc. dan sind wir ziemlich schnel in einem totlitären Staat.
    Wir verbieten Rechtsfaschismus und Demos, wir verbieten Linksfaschismus und Demos, wir verbieten Islamistendemos, etc. wir beschneiden hier, wir beschneiden da. Wir verbieten alles was uns nicht passt.
    Übringens, Antifaschismus ist was anderes als Linksradikalismus, Hang zum Kommunismus/ Sozialismus unter Vorbild von Mao und Stalin. Diese Tendenzen erkenne ich bei Links des öfteren. Da wird nur der der eine Massenmörder durch einen anderen ersetzt.

    Die Ablehnung der verhassten Gesetze, diese verhassten Polizisten, dieser verhasste Staat , dieses verhasste freiheitliche, demokratische Verfassung ist der Auslöser von Gewalt.
    Wer Sturm erntet wird Wind sähen.
    Wenn man sich an Artikel 8 GG und das Versammlungsgesetz hält wird es ganz selten, so gut wie nie, zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten kommen.
    Das GGG und VersG sieht einen Meinungsaustausch vor, friedlich und ohne Waffen, seitens der Demoteilnehmer, ( ohne Provokationen, Straftaten, Owis, Uniformen, Vermummungen, Steinwürfe etc. ).

    Aktion-Reaktion. Die Polizei reagiert also nur auf Aktionen der politischen Gegner.

    P.S.Die Seite find eich besser und sachlicher, objekitiver, bis auf ein paar Ausnahmen, als Indymedia. Hier bezieht die Moderation auch mal Stellung.
    Aber ich wünsche mir weniger Polizeikritik, dafür mehr Linkenkritik.
    Wie gesagt, deren Verhalten ist der Auslöser für alle Polizeiaktionen.

  26. ... Biker sagt:

    Übrigens, man kann mit der Gerichtsmedizin Todeszeitpunkte exakt eingrenzen, kann zwischen Maden Tat- und Fundort unterscheiden. Meint ihr, das eine genaue Untersuchung nicht herausfindet, wie alt welche Wunden sind.
    So ist wohl auch herausgefunden worden, das die Wunde und die Naht nicht vom demotag stammt.
    Die Polizei schädigt sich nicht selbst durch, wenn auch härtere Gangart, ihre Aktionen.
    Links aber schon. Antifaschismus driftet somit immer mehr ins Lager Linksfaschismus ab.
    Und jeglicher Faschismus ist schlecht.
    Antifaschismus sollte darunter nicht leiden udn hat euch nicht verdient….

  27. ... Punk's not dead! sagt:

    Hi, was ist denn das z.T. für eine Kack Diskussion hier? Sicher ist nicht jeder Polizist gleich ein Arschloch! Fakt ist aber auch das ich selbst schon mal von einem Bullen mit ‘nem “Schlagring” geschlagen worden bin (Polizei mit Schlagring lol, das ist doch Oberkacke)! Und genau um so Arschlöcher geht es doch! Sicher sind nicht Alle Ölförderer gleich Schlecht, es geht um die die unsere Umwelt Kaput machen! Sicher ist der Staat nicht nur Scheisse, es geht um diejenigen in der Politik die Steuergelder verschwenden, sich schmieren lassen und vieles mehr. Und dazu sage ich nur eines:

    Beat the bastards!!!
    Gebt den Nazi’s keine Chance!

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