Die Nazis aus dem Nordwesten haben es nicht leicht. Getrieben von dumpfem Aktionismus sind sie immer wieder Opfer ihrer eigenen Unfähigkeit. Dies bewiesen die Wilhelmshavener NPD und die AG Wiking bei ihrem Versuch, den augenscheinlich krankhaft verwirrten Silvio Reinhold Kruk und sein NBD für eine Kundgebung in Wilhelmshaven zu gewinnen. Am Ende stand Hohn und Spott für die Wilhelmshavener Nazis. Die Kundgebung fand nie statt.

Und auch die Oldenburger “Freien Kräfte” haben sich am vergangenen Samstag nicht mit Ruhm bekleckert. Statt der angekündigten 200 Faschisten und einem “schwarzen Block” kamen tatsächlich nur knapp über 50 und der Block bestand nur aus einer Reihe von 6 (!) jugendlichen Krawallbrüdern aus Friesland. Selbst die angeblich befreundeten Kameraden aus Delmenhorst blieben lieber im Bett, als sich der Lächerlichkeit Preis zu geben.

Inzwischen zerreist sich die faschistische Gemeinde in Deutschland das Maul über die dümmlichen Nazis aus Oldenburg. Einzig der Anmelder der Demo, Christian Worch, hält den Oldenburgern noch die Stange. Allerdings zieht auch Worch sich darauf zurück, dass er “nur” der Anmelder, nicht aber Veranstalter war. Zwischen den Zeilen lässt aber auch Worch kein gutes Blatt an den Oldenburger Nachwuchs-Nazis.

Auf der Nazi-Plattform “Altermedia” müssen sich die Oldenurger Kameraden Vorwürfe anhören, die von “Kindergarten” bis “Verräter” gehen. In jedem Fall wird ihnen Unfähigkeit, Dummheit und Selbstüberschätzung vorgeworfen. Die Oldenburger Nazis waren wohl zu unfähig, eine Demo zu organisieren, einen Nachbericht zu schreiben, Ordner zu stellen und entsprechende Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. Selbst die Kooperation mit der Antifa wird ihnen vorgeworfen.

Richtig ist zwar, dass die Antifa sowohl in Wilhelmshaven, als auch in Oldenburg und Friesland so einige Informanten und U-Boote in der Nazi-Szene, besonders aber in den Kreisen der “Kameradschaften” hat, Kooperationen gibt es aber defininitiv nicht. Denn auch der Antifa sind die Jungs zu einfältig und es bleiben Faschisten! Dass Namen wie Wilhelmsen, Wojczak, Geuken, Esker oder de Vries (Friese) in vielen Berichten des Staatsschutzes vorkommen, dass diese Leute die Antifa seit Jahren mit Informationen, Hintergrundwissen und Namen versorgen, ist ja nun wirklich kein Geheimnis mehr.

So kam es dann auch, dass selbst auf der Demo in Oldenburg Antifa-Aufkleber und Fahnen in den Reihen der Nazis zu finden waren. Dumm nur, dass diese des Lesens nicht mächtig sind und vom Hass geblendet nichts bemerkt haben…

Die Diskussion der Nazis über die Versager aus Oldenburg, Wilhelmshaven und Friesland findet Ihr HIER (bitte anklicken!).

Trotz allem bleibt es eine dringende Notwendigkeit, den Nazis in unserer Region weiter in allen Lebensbereichen die Stirn zu bieten. Auf keinen Fall dürfen die Nazi-Strukturen verharmlost werden. Auch die unterbelichteten Nazis aus Oldenburg, Friesland und Wilhelmshaven sind und bleiben Faschisten, die gewalttätig, menschenverachtend, faschistisch, rassistisch und sexistisch argumentieren und agieren. Sie sind der Nährboden für den faschistischen Nachwuchs und den faschistisch denkenden Bürger von nebenan, der bei der nächsten Wahl sein Kreuz bei der NPD macht.

Update:
Eine sehr fundierte Aufarbeitung der Demo und der Zusammenhänge zwischen den “Freien Kräften Oldenburg”, der “AG-Wiking” und der NPD findet man hier…

In diesem Sinne: Keinen Fußbreit den Faschisten – egal wie dumm sie sind!

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2 Kommentare bei “Nazis lachen über Nazis”

  1. ... Politik fängt vor der Haustür an sagt:

    Kurz gesagt:
    Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm, beim Fascho ist das anders rum!

  2. ... Oldenburger sagt:

    wurden wohl zu viel ausgelacht, nun hamse sich aufgelöst. siehe http://logr.org/fkoldenburg

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