Geschrieben am 25.05.2009 von stopp-rechts
Die deutsche Nazi-Szene sucht sich immer neue Themen, um Wähler für ihre faschistischen und rechtsradikalen Ideologien zu ködern. Längst vorbei die Zeiten, in denen sich Nazis dadurch auszeichneten, dass sie außer Ausländerhatz keine weiteren Interessen hatten. Heute wird so ziemlich jedes Politikfeld besetzt, welches sich gerade anbietet. Ohne inhaltliche Substanz wird fleißig mit demonstriert.
So trafen sich am 17.05.2009 mehr als 4.000 Menschen aus Ostfriesland, um gemeinsam gegen die an der Küste geplanten Kohlekraftwerke zu demonstrieren. Die Wilhelmshavener Lokalpresse ignorierte die Demonstration umfassend. Leider mischten sich auch diverse Nazis unter die Demonstranten. Mit eigenen Plakaten bewarben sie ihren verlogenen Slogan: “Umweltschutz ist Heimatschutz“. Das es den Nazis dabei nicht tatsächlich um den Umweltschutz, sondern nur um die reine Provokation ging, dürfte klar sein.
Auch auf dem Kirchentag in Bremen wurden Nazis aktiv. Vertreter der DVU stellten sich für “den Schutz des ungeborenen Lebens” in Bremen auf die Straße, bzw. mischten sich unter die Teilnehmer des Kirchentages. Auch diese Aktion darf man getrost als Wahlkampf einstufen. Inhaltlich hat die DVU auf keinem Kirchentag der Welt etwas zu suchen! Da passt es ganz gut ins Konzept der DVU, dass sie sich jetzt auch internationale Partner gesucht hat. So sollen zum Europawahlkampf selbst auf Mallorca Broschüren der DVU an deutsche Urlauber verteilt werden.
Wir werden auch in Zukunft nicht zulassen, dass sich Nazis, egal in welcher Verkleidung, in Demonstrationen, BürgerInnitiativen und Kundgebungen einschleichen. Haltet Ohren und Augen offen und verbannt die Nazis von der Strasse!
Egal bei welchem Thema, es gilt:
Keinen Pakt mit Nazis! Keinen Fußbreit den Faschisten!


Geschrieben am 27.06.2009 um 15:29 Uhr.
Im Prinzip ist es schon richtig, dass die Neonazis provozieren und es gelingt ihnen scheinbar auch gar nicht so schlecht. Eigentlich müßte die Methode, diese Typen lächerlich zu machen, besser fruchten als der Gedanke der Gegenseite “ist es nicht schrecklich?”. Im Grunde sind die Neonazis ein Häufchen Elend, die ganz sicher eine fürchterliche Kindheit gehabt haben müssen und das geben sie an die Gesellschaft weiter um wenigsten einmal in ihrem Leben WIRKUNG auszuüben, ernst genommen zu werden und scheinbare Überlegenheit zu demonstrieren!
Aber leider sehe ich bei der gutmeinenden Gegenseite auch nur Projektionen, wie bei “Räuber u. Gendarm”! Beide spielen die gleichen Spiele. Nur dass der Eine auf der guten Seite, der Andere auf der “bösen” Seite spielt. Das ist der Teufelskreis, der nur mit sehr viel Selbsterkenntnis der Nazigegner wirklich durchbrochen werden kann.
Geschrieben am 02.07.2009 um 13:24 Uhr.
Gerhard Jeske Hamburg
Die Kirche und der Geheimdienst in der BRD.
Einzelfälle oder System?
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Es gibt Themen, die kaum bekannt sind, zum Beispiel dieses:
Ich sollte von der evangelischen Kirche ab 1953 für geheimdienstliche Tätigkeiten eingesetzt werden, Weil ich mich dem entzog, wurde ich später als Diakon aus der evangelischen Brüderschaft entlassen und somit arbeitslos.
In der NS-Zeit waren ungefähr 80 % Diakone in der SA. Das wurde uns in Rickling, dem Diakonen Seminar nie mitgeteilt, ebenso verschwiegen uns die Älteren Diakone, dass es dort ein kleines KZ-Lager gegeben hatte. Die Verstrickung in den NS-Staat der Brüderschaft und der Evangelischen Kirche in Schleswig Holstein, entdeckte ich alleine. Ab 1953 sollte ich von Hamburg aus in der Ostseestadt Barth-DDR, über Parteimitglieder, die heimlich zur Kirche hielten, Erkundigungen anstellen. Der Pfarrer riet mir ab, mich darauf einzulassen. Er meinte, dass es ein politscher Auftrag wäre und nichts mit dem Evangelium zu hätte. Weiter sagte er zu mir.” Wenn das mal rauskommt, komme ich in das Gefängnis, sie leben froh und frei in Hamburg und die westdeutschen Zeitungen schreiben böse ” Wieder wird ein Christ in der DDR verfolgt.”.Deshalb lehnte ich den politischen Einsatz, unter dem Deckmantel der Kirche ab, Bleibt zu erwähnen, dass ich wegen meiner Entlassung aus dem Diakonen-Amt mit der Hamburger Bischöfin Frau Maria Jepsen ein klärendes Gespräch führen wollte. Eine Dokumentation hatte ich in der Kanzlei abgegeben, das war im März 2009, Eine Antwort erhielt ich nicht auf meinen Brief, auch nicht, dass er dort angenommen worden war. Am 23.04.09 fand dann ein Gespräch mit der Referenten der Bischöfin statt, ohne ein Ergebnis. Bis heute ist mein Schreiben an die Bischöfin nicht beantwortet worden. Wie es nach 1945 war, so ist es auch jetzt noch. Das große Verschweigen hält an.
Wie viele Diakone und Pastoren führten in der BRD gegen die DDR geheime politische Aktivitäten aus ? Wann und von wem wird diese Geschichte aufgearbeitet werden? Die Gauk-Behörde wird es bestimmt nicht tun.
gJ.copyr