Der NPD-Anhänger und Mitglied der rechtsextremen Wilhelmshavener Kameradschaft AG Wiking, Peter B., muss für längere Zeit ins Gefängnis. In der Berufungsverhandlung vor dem Landgericht Oldenburg unterlag der Nazi auf ganzer Linie. Peter B. fiel seit Jahren wegen seiner faschistischen Aktionen und Straftaten auf. Noch im September 2009 tönte er im Gästebuch der AG Wiking, dass “die Staatsmacht es nicht geschafft hat, ihn einzuknasten”.

Aktuell stand B. wegen Falschaussage und Vereitlung der Strafverfolgung vor Gericht, da er zwei seiner “Kameraden” gedeckt hatte, die im Frühjahr Wahlplakate anderer Parteien zerstört hatten. Mit dem Urteil wurden auch vorherige Berufungsurteile widerrufen, was zu einer etwas längeren Haftstrafe führen dürfte.

Wie einem Artikel der WZ zu entnehmen ist, soll B. der rechten Szene abgeschworen und sich zwecks Ausstieg bereits an den Verfassungsschutz gewandt haben. Der Eintrag im Gästebuch und die Geschichte des braunen Liedermachers lassen allerdings erhebliche Zweifel an dieser Aussage aufkommen. Vielmehr ist wohl davon auszugehen, dass dies eine Schutzbehauptung zur Strafmilderung war.

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5 Kommentare bei “NPD-Anhänger und “freier Kamerad” in den Knast!”

  1. ... A B C sagt:

    Das ist mir ja ganz neu das das Zerstören anderer Parteinwahlplakatte strachrechtlich verfolgt wird.
    Könnte mir das bitte jemand genauer erklären damit ?

  2. ... Der der seinen namen nich nennt sagt:

    Ich denke auch, dass das mit dem Programm des VS nur ein Versuch war seine haut zu retten. der B. der schon seit Jahren einen engen Kontagt zu “Altnazis” in WHV pflegt, wire sich nicht von heute auf morgen umdrehen und man sollte Berich hier im Forum auch nicht vergessen, das W. und B. zusammen arbeiten und wer weiß, was den beiden icht wieder für “tolle” Texte für eine neue CD einfallen….

    Bartels und Wilhelmsen ……. ab in den KNAST1

  3. ... Sprit auf 1,28 Euro sagt:

    Solch vermeintliche Aussteigergeschichten hatte de Vries wegen solch Geschichtgen auch immer gerne von sich gegeben!

  4. ... ..... sagt:

    Das beschädigen von Wahlplakaten ist Sachbeschädigung und kann schon strafrechtlich verfolgt werden!

  5. ... B. Wilhelmsen sagt:

    @ ABC …. also Sohnemann, da Du wohl nicht älter als mein Sohn sein kannst bzw vom Intellekt auf einer Stufe mit Ihm stehst ( was nicht heißen soll, dass er zurück ist. Nein er ist nur jung und gleich vorweg: Er wird nicht an seiner freien Meinungsbildung gehindert!) erkläre ich es Dir gern: Wahlplakate welcher Partei auch immer, sind Eigentum dieser mit der Genehmigung zum Aushang. Die Anzahl dieser ist je nach Auflage der örtlichen Behörden begrenzt. Wettereinflüsse können diese zerstören, damit muss der jeweilige Besitzer leben aber mutwillige Zerstörung stellt den Straftatbestand einer Sachbeschädigung da. Wenn diese dann auch noch auf die Straße geschmissen werden, kommt der Eingriff bzw die Gefährdung des Straßenverkehrs hinzu. Verstanden????
    @ Der der seinen Namen nicht nennt: Deine logischen Schlussfolgerungen, sind einfach brilliant…. 1. arbeiten Peter und ich nicht gemeinsam in einem Betrieb. 2. Solltet Ihr Euch doch über jeden “Aussteiger” freuen, oder? Oder müsst Ihr Eure Darseionsberechtigung und Euren pseudo antifaschistischen Kampf in der Öffentlichkeit pflegen und jeden Aussteiger zurück in die bösen Krallen des braunen Monsters treiben? hehehe, aber mal im ernst, was wurde nicht mir alles unterstellt?
    Das Du uns in den Knast wünscht, ist wohl Dein Recht auf freie Meinungsäußerung aber beschneidest Du damit nicht die Rechte anderer?
    Ich dachte, wir leben in einem Land, wo die Demokratie regiert und uns das Recht auf freier Meinungsbildung und Äußerung garantiert… ist das doch nicht so?
    Ach ja, und glaubst Du wirklich, das wir, wenn wir es darauf anlegen würden eine neue CD aufzunehmen, wir wirklich soooo lange brauchen würden um neue Texte zu schreiben? Ich weiß ja nun nicht, wie lange Ihr hier für Eure geistreichen Kommentare benötigt habt. Ist evtl. auch besser so…
    @ all : Meint Ihr wirklich, dass jemand der seinem politischen Umfeld den Rücken zuwendet gleichzeitig verfolgt wird und sich unbedingt dem verhassten VS anschließen muss? Es handelt sich hier nicht um eine Sekte oder ähnliches! Ich hätte nach Eurem Bericht eher gedacht Ihr schlachtet dieses Thema völlig aus ….. Bartels gesteht unter Tränen seine jahrzehnte lange Zusammenarbeit mit dem Verfassungsschutz …. So ähnlich hatten wir das doch schon einmal aber auch damals, ein netter Versuch, jedoch ohne Erfolg.

    Mein Fazit: Denkt, was Ihr wollt aber denkt doch mal nach…..

    ich muss jetzt aufhören, böse Nazis treten mir gerade die Tür ein ….

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