Die rechtsextreme Wilhelmshavener Nazi-Kameradschaft AG Wiking scheint zu zerfallen. bereits in den letzten Monaten hatte sich die kleine Gruppe enorm ausgedünnt. Durch den Wegzug des Nazis Hiebenga und die gerüchtweise Inhaftierung zweier weiterer Mitglieder des Nazi-Bundes scheint sich die AG Wiking nunmehr aufgelöst zu haben. Bis zuletzt versuchte Sascha Major die Fäden zusammen zu halten, scheiterte aber wohl an dem mangelnden Zuspruch für die kriminelle Vereinigung.

Inzwischen sind auch die beiden Internet-Präsenzen der AG Wiking aus dem Netz verschwunden. Bereits im Vorfeld fiel auf, dass die AG Wiking nicht zu den üblichen Nazi-Veranstaltungen in der Region aufgerufen hatte. Die Verbindungen zu den rechtsradikalen “Nationalisten” aus Ostfriesland und dem Ammerland schien schon länger gestört zu sein. Gemeinsame Aktionen fanden nicht mehr statt – man ignorierte sich so gut es ging.

Über mehrere Jahre hat die Nazi-Kameradschaft AG Wiking versucht, in Wilhelmshaven Fuß zu fassen. Die ca. 5 Mitglieder versuchten sich in blindem Aktionismus und Demo-Tourismus. Zum Ende reichte es nur noch für Kleinlaute Mini-Aufmärsche im Schutze der Dunkelheit in friesischen Dörfern. Hin und wieder wurden auch vereinzelte Aufkleber mit Nazi-Parolen der AG Wiking gesichtet.

Das Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts wird die Reste der AG Wiking weiter beobachten und hier berichten. Schon jetzt ist klar, dass nicht eine kleine Gruppe Verblendeter das Problem unserer Gesellschaft ist, sondern der weit verbreitete tägliche Faschismus und Fremdenhass in den Köpfen der Menschen.

Solange ein Peter Müller im Rat der Stadt sitzt, solange Bürger rechtsradikale Parteien wählen, solange Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Religion verfolgt werden, solange werden wir weiter kämpfen – für eine Gesellschaft ohne Hass und Angst!

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1 Kommentar bei “AG Wiking zerfällt”

  1. ... Nationaler Sozialist sagt:

    Freut euch mal lieber nicht so früh ihr Spaßvögel !
    Noch ist der letzte Groschen nicht gefallen.

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