Geschrieben am: 29.09.2008 von stopp-rechts
Da den Nazis die Teilnahme an der diesjährigen Gedenkveranstaltung in Esens untersagt wurde, beschlossen diese, sich im Schutze der Dunkelheit in Esens zu treffen und mit einer handvoll Verblendeter zu einem nächtlichen Spaziergang zusammen zu rotten. Unter der Anleitung von Manuel Wojczak von der AG Wiking trafen sich Nazis aus Wilhelmshaven und Friesland, um, ganz nach dem Vorbild ihrer Nazi-Vorbilder, einen Fackelspaziergang durchzuführen.
Da auch dieses Unterfangen schnell von der Polizei bemerkt wurde, flüchteten die Nazis nach Jever. Allerdings gelang es der braunen Brut vorher, Kränze auf dem Friedhof in Esens nieder zu legen. Diese wurden zwar sofort wieder entfernt, es bleibt aber bei der inhaltlichen Grabschändung durch die Nazis. Denn verantwortlich für den Bombenangriff auf Esens durch die Alliierten waren natürlich die Kriegsverbrecher aus Deutschland, ohne deren vernichtenden Angriffskrieg die Vergeltung nie nötig gewesen wäre.


Es ist schon eine bittere Wortkombination. Zwei der (in Bezug auf Wilhelmsen ggf. ehemals) extremsten Wilhelmshavener Nazis arbeiten an der Jade als Schädlingsbekämpfer. Die Firma “Nord-Ex“, deren Geschäftsführer das ehemalige Mitglied der Nazi-Band “Frei & Stolz“, Björn Wilhelmsen ist, ist in Wilhelmshaven aktiv. Auch das weitere Mitglied von “Frei & Stolz“, der immer noch als Nazi-Musiker aktive Peter Bartels, scheint bei “Nord-Ex” tätig zu sein.