Gedenken an KZ-Opfer in Wilhelmshaven

Opfer der Nazi-Zeit aus den Niederlanden sind heute und morgen zu Gast in Wilhelmshaven. Am heutigen Freitag findet um 14.15 Uhr eine Kranzniederlegung an der KZ-Gedenkstädte “Alter Banter Weg” statt. Um 15.00 Uhr wird an der Gedenkstätte des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers “schwarzer Weg” am Mühlenweg 4 ein Kranz niedergelegt. Weitere Kranzniederlegungen finden am Samstag am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus auf dem Friedhof Aldenburg statt. Am Samstag um 15.00 Uhr wird in der Banter Kirche ein Gedenkgottesdienst abgehalten. Weiter lesen!

Vorbereitung für den 25.04.2009

Auf dem gestrigen Treffen des Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts wurde der 28.03.2009 nachbearbeitet und der 25.04.2009 vorbereitet. Die anwesenden Netzwerkmitglieder waren sich in der positiven Beurteilung der Kundgebung vom 28.03.2009 einig. Ziel müsse es sein, noch mehr Menschen zur Teilnahme an den Aktionen zu bewegen. Insgesamt wurde eine durchweg positive Bilanz der Kundgebung gezogen. Weiter lesen!

Die Wohnung der Nazis

Am vergangenen Samstag wurde aus einer Wohnung in der Börsenstraße 45 gezielt von Mitgliedern der AG Wiking gefilmt und fotografiert. Entgegen der bisherigen Informationen ist nicht Jens Wagenlöhner Mieter der Wohnung. Tatsächlich wohnen dort ein Hans J. und ein Herr S.. Zumindest einer der beiden ist in Zusammenhang mit der rechten Szene in Wilhelmshaven zu bringen. Seit dem vergangenen Samstag steht fest, dass die beiden Mieter in einer eindeutigen Verbindung mit der AG Wiking stehen.

Bereits Silvester 2008 wurde aus der betreffenden Wohnung eine Fahne der AG Wiking gezeigt. Scheinbar hat die AG Wiking in der Wohnung ihre Silvesterparty gefeiert. Wir werden in Kürze weitere Informationen zu den betreffenden Personen einstellen.

Nazis sind gewissenlose Kriminelle

Gerne werden auf dieser Homepage Diskussionen über das für und wider antifaschistischer Arbeit geführt. Häufig erreicht uns das “Argument”, es gäbe größere Probleme, als die Nazis. Die seien doch nur eine kleine Gruppe verblendeter Taugenichtse. Wir haben uns die Mühe gemacht und ein paar Textzeilen aus Urteilen zitiert, um die brutale Gewalt, mit der die Wilhelmshavener Nazis vorgehen, zu verdeutlichen.

Amtsgericht Jever (7 Ds 90/05 – 184 Js 11795/05)

Angeklagt: Peter B. und Manuel W. aus Wilhelmsheven. Beide Mitglieder der AG Wiking

…Manuel W. griff dann den xxxxxxxx, den er als “Bullenschwein” bezeichnet hatte an und versuchte ihm Reizgas ins Gesicht zu sprühen…Das verhinderte der Angeklagte Peter B. durch einen Schlag mit einem Schlagstock an den Kopf von xxxxxxxxxx, der bewusstlos stürzte. Weiter lesen!

Bedrohungen der Nazis

Am gestrigen Montag hatte der inhaltlich Verantwortliche dieser Homepage Besuch von regionalen Faschisten. Die drei bis vier Nazis fuhren in einem dunkelblauen Opel Corsa mit einem Auskleber der “Böhsen Onkelz” auf der Heckscheibe vor dem Wohnhaus des Antifaschisten in Schortens auf und ab. Als dieser mit seinem Hund auf die Strasse kam, drehten die Nazis das Fenster herunter und riefen “Dich kriegen wir auch noch – Du linke Sau”. “Das nächste mal sehen wir Dich ohne Deinen Hund” war die zweite Drohung der Faschisten. Weiter lesen!

Manuel Wojtczak erneut verurteilt

Der Wilhelmshavener Nazi und “Kopf” der AG Wiking, Manuel Wojtczak, ist erneut verurteilt worden.wojczak.jpg 90 Tagessätze zu je 15 € kostet den arbeitslosen Koch eine seiner “Spontandemos” in Esens. Die AG Wiking hatte in der Vergangenheit immer wieder so genannte Spontandemos in Wilhelmshaven, Jever und Esens durchgeführt. Zu den Spontandemos brachten die Nazis dann auch immer ganz spontan entsprechende Plakate, Fahnen, Fackeln oder Transparente mit. Nun hat das Amtsgericht Wittmund dem ehemaligen Kandidaten der NPD einen Riegel vor seine Spontanaktivitäten geschoben. Den Bericht über die Hintergründe gibt es auf den Seiten der Recherche Nord. Hier klicken!