“Freie Kräfte Oldenburg” haben sich aufgelöst

Noch vor wenigen Tagen gab es einen Bericht zur Demo in Oldenburg auf der Homepage der “Freien Kräfte Oldenburg”. Überschrieben war der Bericht mit dem Titel: “Sie kamen, sahen und siegten”. Heute sind die “Freien Kräfte Oldenburg” Geschichte – sie haben sich aufgelöst!

Grund der Auflösung wird das Debakel der Demo am 05.07.2008 gewesen sein. Nicht die großspurig angekündigten 200 Faschisten kamen, sondern nur 56. Eine schlechte Vorbereitung, eine schlechte Selbstdarstellung und die dummen Sprüche der Demo-Teilnehmer führten zu bundesweitem Gelächter über die Oldenburger, Friesländer und Wilhelmshavener Nazis.

Natürlich ist somit eine der vielen Nazi-Strukturen im Nordwesten zerschlagen, die Nazis existieren aber weiter. Es wird wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis sich eine neue Struktur bildet. Wir werden die Oldenburger Nazis weiter beobachten!

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Nazis als Schädlingsbekämpfer!?

bartels-whv_1.jpgEs ist schon eine bittere Wortkombination. Zwei der (in Bezug auf Wilhelmsen ggf. ehemals) extremsten Wilhelmshavener Nazis arbeiten an der Jade als Schädlingsbekämpfer. Die Firma “Nord-Ex“, deren Geschäftsführer das ehemalige Mitglied der Nazi-Band “Frei & Stolz“, Björn Wilhelmsen ist, ist in Wilhelmshaven aktiv. Auch das weitere Mitglied von “Frei & Stolz“, der immer noch als Nazi-Musiker aktive Peter Bartels, scheint bei “Nord-Ex” tätig zu sein.

In der Referenzliste der Schädlingsbekämpfer tauchen Firmennamen wie “Spar und Bau”, “Wohnungsbaugesellschaft Jade”, “Büro Buchmann”, “Krüger Immobilien” oder “praedia” auf.

Der bekennende Nazi Peter Bartels und Björn Wilhelmsen gehören/gehörten zum harten Kern der Wilhelmshavener Kameradschaftsszene. Peter Bartels wurde unter anderem im Jahr 2005 vor dem Amtsgericht Jever wegen gefährlicher Körperverletzung in Tateinheit mit Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu 10 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. (AG Jever 7 Ds 90/05 – 184 Js 11795/05) Weiter lesen!

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Wittmunder Nazi fordert Freiheit für Polizistenmörder

diesner01.jpg Der seit elf Jahren in Lübeck einsitzende Rechtsterrorist und Polizistenmörder Kay Diesner hatte im Februar 1997 den Berliner Buchhändler und PDS-Mann Klaus Baltruschat zum Krüppel geschossen. Kurz darauf tötete er in Schleswig-Holstein den Polizisten Stefan Grage und verletzte dessen Kollegen Stefan Kussauer schwer. In einem der härtesten Urteile gegen einen Neonazi war Diesner zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Die Nazi-Szene in Deutschland versucht nun, über die Produktion und den Verkauf von T-Shirts Geld für den verurteilten Rechts-Terroristen zu sammeln. Hierbei spielt der rechtsextreme Stefan Richardt aus Wittmund eine zentrale Rolle. Richardt, der auch bei der NPD Wilhelmshaven aktiv ist, betreibt das Internet-Portal “JVA-Report”, welches eine Verbindung zwischen rechtsextremen Straftätern in Haft und den “freien” Kameraden schaffen soll. Weiter lesen!

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Netguestbook.com als Nazi-Unterstützer?

Älterer Artikel zum Thema: “Provider scheint Inhalte zu begrüßen

Der Anbieter von kostenlosen Gästebüchern für Internet-Seiten “Netguestbook.com” fällt weiter negativ auf. Bereits vor einigen Monaten hatten wir “Netguestbook.com” angeschrieben und informiert, dass besonders Nazi-Parteien und Nazi-Kameradschaften das Angebot der Firma nutzen. Dazu gehört die rechtsextreme Wilhelmshavener Kameradschaft “AG-Wiking”, die NPD Wilhelmshaven, die NPD Münsterland und viele weitere.

Unsere schriftlichen Anfragen und Hinweise wurden von “Netguestbook.com” nie beantwortet. Ein schriftlicher Hinweis an den Werbekunden Axel-Springer-Verlag reichte aber aus, dass dieser die Zusammenarbeit mit dem Internetanbieter sofort aufgab. Weitere Werbekunden von “Netguestbook.com” wurden ebenfalls informiert, dass ihre Werbung auf den Homepages der Nazis erscheint. Zu den Kunden gehört u.a. Google. Weiter lesen!

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Nazis lachen über Nazis

Die Nazis aus dem Nordwesten haben es nicht leicht. Getrieben von dumpfem Aktionismus sind sie immer wieder Opfer ihrer eigenen Unfähigkeit. Dies bewiesen die Wilhelmshavener NPD und die AG Wiking bei ihrem Versuch, den augenscheinlich krankhaft verwirrten Silvio Reinhold Kruk und sein NBD für eine Kundgebung in Wilhelmshaven zu gewinnen. Am Ende stand Hohn und Spott für die Wilhelmshavener Nazis. Die Kundgebung fand nie statt.

Und auch die Oldenburger “Freien Kräfte” haben sich am vergangenen Samstag nicht mit Ruhm bekleckert. Statt der angekündigten 200 Faschisten und einem “schwarzen Block” kamen tatsächlich nur knapp über 50 und der Block bestand nur aus einer Reihe von 6 (!) jugendlichen Krawallbrüdern aus Friesland. Selbst die angeblich befreundeten Kameraden aus Delmenhorst blieben lieber im Bett, als sich der Lächerlichkeit Preis zu geben. Weiter lesen!

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Nazi-Demo in Oldenburg – Wer kam woher?

Zwischen 50 und 60 Nazis trafen sich am Samstag in Oldenburg. Mehr als 200 waren angekündigt. Auf kaum einer Nazi-Homepage sind Berichte zur Demo zu finden, da es ihnen wohl selber eher peinlich ist, dass sie kaum Mitläufer für ihr braunes Treiben gefunden haben. Doch woher kamen die Nazis?

wojczak Nach einer ersten Auswertung der uns vorliegenden Bilder wird es für die Oldenburger Nazis immer peinlicher! Mit Manuel Wojczak war genau ein Vertreter der Wilhelmshavener AG Wiking in Oldenburg. Wojczak wurde auch als Ordner eingesetzt. Zumindest scheint er, trotz seiner nachgewiesenen Umnachtung, noch in der Lage, am Rande eines Nazi-Spaziergangs mit zulaufen. Begleitet wurde Wojczak von einigen Nazis aus dem Raum Friesland. Unter ihnen war wohl auch einer der Straftäter, die mit Steinen auf die Teilnehmer des Netzwerk gegen Rechts-Treffens in Wilhelmshaven geworfen haben. Weiter lesen!

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Der vollständige Bericht zur Demo in Oldenburg

Jeglicher Aufruf von faschistischen Parteien oder Organisationen zu einer Demonstration erfordert die Einmischung der Bevölkerung, um dem braunen Spuk zu entgegnen. Also formierte sich das Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts auch zum Aufmarsch der selbst ernannten “freien Kräfte” aus Oldenburg. Die “freien Kräfte Oldenburg” sind, wie die meisten Kameradschaften, die Schläger und Straßenkinder der NPD. Für die Demo am 05.07.2008 waren über 200 Nazis angekündigt. Auch ein “Schwarzer Block” sollte den Nazi-Aufmarsch begleiten.

Um 10.00 Uhr fuhren die Wilhelmshavener Antifaschisten nach Oldenburg. Ein Teil per Zug, viele aber auch mit eigenen PKW. Insgesamt beteiligten sich mindestens 30 Wilhelmshavener an den Gegendemonstrationen zum Nazi-Aufmarsch.

In Oldenburg angekommen, war der Bahnhof bereits komplett von der Polizei abgeriegelt. Auf den Bahnsteigen, den Gleisen und im gesamten Gebäude war Polizei in voller Ausrüstung aufgefahren. Auf unsere Frage an einen Polizisten, auf welcher Seite des Bahnhofes sich denn die Guten treffen würden antwortete dieser: “Wer sind denn die Guten?“. Und schon war klar, dass zumindest ein Teil der Polizisten eindeutig Sympathien mit den Nazis hegte. Weiter lesen!

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Berichte von der Demo in Oldenburg

Keine Gewährleistung für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Genauigkeit!

Ein ausführlicher Bericht, incl. Bildmaterial wird in Kürze hier auf stop-rechts.de – sowie sicher auch auf diesen Seiten ( 1 | 2 | 3 ) folgen!

10: Update: 16:49 Uhr
Die Demonstration wurde offiziell für beendet erklärt. Die Polizeikräfte haben sich vom Bahnhof zurück gezogen und es müssen zahlreich verletzte Antifaschisten durch Rettungskräfte versorgt werden. Laut unseren Informationen handelte es sich abschließend um insgesamt 50-60 Nazis (ca. 5-6 aus dem Raum Wilhelmshaven/Friesland) die zu der Nazi-Demo in Oldenburg angereist waren. Die Teilnehmer der antifaschistischen Demonstration bewegen sich jetzt geschlossen in Richtung des Aktions- und Kommunikationszentrum in Oldenburg. Am Hauptbahnhof in Wilhelmshaven haben soeben Polizeikräfte der Bundespolizei Stellung bezogen und beobachten einfahrende Züge.

9: Update: 16:22 Uhr
Die Demonstranten sind komplett auf den Bahnhofsplatz durchgedrungen. Die Polizei geht momentan mit schweren Schlagstockeinsatz und unter Einsatz von Wasserwerfern und Tränengas gegen die Demonstranten vor. Aufgrund des aggressiven Polizeieinsatzes muss mit Verletzten gerechnet werden.

Vorherige Berichte aus Oldenburg: Weiter lesen!

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