Kinder geraten in Panik

So spielt das Leben! erst wollen ein paar Kinder ganz groß sein, dann wollen sie von nicht gewusst haben. Die Berichte über die “Young Boyz” und die “Jade Killer” haben einen merklichen Sturm im Wasserglas verursacht. Da fotografieren sich diese “Fangruppen” bei Fahrten zu Spielen mit Hitlergruß, da randalieren sie und erstellen menschenverachtende Spruchbänder. Sie rufen im Internet zum Mitmachen auf und bezeichnen sich selber als “Hooligans”. Sie suchen die Nähe zur rechtsradikalen Kameradschaft “AG Wiking” und treten in Bomberjacken mit kahl rasierten Schädeln auf. Weiter lesen!

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Blick nach rechts

Auf der Internet-Plattform “Blick nach rechts” ist ein interessanter Artikel der Journalistin Andrea Röpke eingestellt. Insbesondere nimmt die sehr engagierte Journalisten die rechte Szene in Wilhelmshaven unter die Lupe.

Hier der Bericht:

Nach dem Wahldebakel Ende Januar zeigen sich NPD und Neonazis in Niedersachsen weitgehend inaktiv. Lediglich die „Autonomen Nationalisten“ sorgen im Nordwesten des Bundeslandes für Schlagzeilen.

Trotz Wahlschlappe und Weggang aus Niedersachsen beteuert der ehemalige NPD-Spitzenkandidat Andreas Molau dennoch, seine Arbeit für den Landesverband „intensivieren“ zu wollen. Im rechtsextremen Internet-Portal „altermedia“ begrüßt er seine Berufung zum Pressesprecher der Schweriner Landtagsfraktion, kündigt aber weitere Aktionen in Niedersachsen an. Demnach sei für April eine kommunalpolitische Schulung unter anderem für die 18 kommunalen Mandatsträger der NPD vorgesehen und im Mai soll die Aktion „zur Trennung von deutschen und ausländischen Schülern“ mit Infoständen weitergeführt werden. Zudem bereite der ehemalige Lehrer eine landesweite Infozeitung vor. Viel Enthusiasmus für einen, der eine Partei vertritt, die nach den gescheiterten Landtagswahlen Ende Januar 2008 nur noch gelähmt erscheint. Weiter lesen!

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Jade Killer / Young Boyz – Kinder auf dem Irrweg

Die Young Boyz sind bereits mehrfach negativ bei Spielen des SVW aufgefallen. Nachdem die Öffentlichkeit Notiz von den gewaltbereiten Kindern genommen hatte, formierte sich die Gruppe neu und nennt sich nun Jade-Killer. Das Netzwerk berichtet bereits über die Kinder-Gang. Doch wer steht hinter der Gruppe? Welche Ziele verfolgt sie und wie ernst sind sie zu nehmen?

Klar ist, dass die Jade-Killer eine Gruppe von Schülern im Alter zwischen 13 und 18 ist. Sie nennen sich selber “Hools”, ohne auch nur annähernd zu wissen, was sich hinter dieser Bezeichnung verbirgt. Die Homepage der Jade-Killer wird von Kris G. aus Wilhelmshaven betrieben. Kris G. scheint ein (für sein Alter: 14) überzeugter Faschist zu sein. Auf der Internet-Plattform MyVideo hat er, neben einem Video über die Young Boyz, auch Videos mit Titeln wie “Dummer Türke” oder “Geile Weiber” eingestellt. Weiter lesen!

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SVW weiter im Focus der Nazis

Nach den schlimmen Ereignissen in Oldenburg und dem Auftreten der faschistischen “Young Boyz” im Jadestadion hat sich nun eine neue gewalttätige Gruppe von Pseudo-Fans beim SVW eingeschlichen. Die selbsternannten “Jade Killer” sind eine Gruppe von Kindern, die sich gerne als Hooligans geben und rein auf Krawall ausgerichtet sind.

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Auf ihrer Website www.jede-killer.de.tl (ja, das ist so geschrieben, da die Kinder nicht einmal in der Lage sind, eine Domain richtig anzumelden…) sucht die Krawallgemeinschaft nach Kindern im Alter von 13-16 Jahren, um sie in die gewalttätige Fan-Szene einzuführen. Weiter lesen!

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Nazis sind unter uns

Zwar ist es erfreulich zu sehen, wie sich die NPD und ihre eigenen Parteimitglieder gegenseitig zerfleischen und (vorerst) in der politischen Bedeutungslosigkeit verschwinden, der Faschismus ist aber weiterhin täglich unter uns. Mit dem Mantel der Bürgerlichkeit zugedeckt versuchen Menschen, ihre faschistischen Gedanken zu verbreiten. So gibt es eine Internetpräsenz, auf der dem Schwimmkran “Langer Heinrich” gehuldigt wird. Der Inhaber der Homepage gibt sich gerne als Historiker und ist eng mit diversen Personen in Wilhelmshaven verbunden. Eines seiner Bücher ist bei Brune-Druck erschienen. Weiter lesen!

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AG Wiking offline

Die Homepage der rechtsradikalen Wilhelmshavener AG Wiking ist seit einigen tagen nicht mehr erreichbar. Nach Auskunft des Providers wurde die Seite von diesem gesperrt. Ob inhaltliche Gründe oder das schlichte nicht bezahlen der Gebühren für die Abschaltung verantwortlich sind, wollte der Provider nicht sagen.

Zumindest ist so für einige Tage sichergestellt, dass die faschistischen und menschenverachtenden Botschaften der Nazis der AG Wiking nicht gelesen werden können – und da ist jeder Tag ein Erfolg! Ebenfalls bemerkenswert ist, dass sich der ehemalige Kopf der AG Wiking, Manuel Wojtzcak, aus der ersten Reihe der braunen Gruppe verschwunden ist. Der NPD-Landtagskandidat, der besonders dadurch auffiel, dass er immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt kam, ist seit einigen Wochen nicht mehr inhaltlich für die Homepage der AG Wiking verantwortlich. Weiter lesen!

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NPD versagt auf ganzer Linie

Die NPD geht als der Verlierer aus den beiden Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen hervor. Weit abgeschlagen finden sich die Faschisten irgendwo in den zwei-Prozent-Sphären wieder. Alle großspurigen Ankündigungen, in die Landesparlamente einziehen zu wollen, sind wie dunkle Wolken von der Demokratie weggeblasen worden.

Nach dem erschreckenden Ergebnis der Kommunalwahl 2006, als die NPD überraschend in den Rat der Stadt Wilhelmshaven eingezogen ist, zeigte sich die Jadestadt zur Landtagswahl politisch gebessert. Der Kandidat der NPD für Wilhelmshaven, Nicolas Ahlrichs, kam gerade einmal auf 2 % der Erststimmen und 2,1 % der Zweitstimmen. Ahlrichs ist auch Vorsitzender der NPD Wilhelmshaven. Weiter lesen!

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NPD will vor Schulen in WHV aufmarschieren

Laut eines Artikels der TAZ will die NPD am heutigen Montag in Niedersachsen flächendeckend faschistische “Schülerzeitungen” und Schulhof-CD´s an Schulen verteilen. Betroffen soll auch Wilhelmshaven sein.

In der Mittagszeit sollen die faschistischen Schriften an Jungwähler verteilt werden. Durch diese Taktik soll verhindert werden, dass die Lehrer den Schülern das Material wegnehmen bzw. im Unterricht thematisieren.

Das Netzwerk gegen Rechts ruft alle Wilhelmshavener Schüler, Eltern und Lehrer auf, sich offen gegen die Verbreitung dieser faschistischen Schriften zu stellen. Besonders wichtig ist hierbei, sich mit den Schülern über die “Inhalte” der Zeitungen auseinander zu setzen. Ein reines Verbot wird wenig bewirken.

Nur wer die menschenverachtenden Inhalte entlarvt, wird zu einem Erfolg gelangen!

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