Heute Prozess gegen Nazi-Steinewerfer

Am heutigen Dienstag findet um 14.15 Uhr der Prozess gegen zwei Nazis vor dem Amtsgericht Wilhelmshaven statt. Die beiden Rechtsextremen haben sich zu verantworten, weil sie mit Steinen auf die Teilnehmer eines Treffens des Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts im DGB-Haus geworfen haben. Im Saal 55 müssen sie nun für ihre Gewalttat gerade stehen. Wir werden noch heute über den Verlauf des Prozesses berichten.

Die AG Wiking und ihr Weltbild

Inzwischen hat sich auch die rechtsradikale und faschistische Wilhelmshavener Kameradschaft AG Wiking zu dem Kundgebungsdebakel der Nazis in Esens zu Wort gemeldet. Verzweifelt versuchen die wenigen Aktivisten, den Samstag schön zu reden.

Wir wollen es nicht versäumen, die Stellungnahme der AG Wiking näher zu beleuchten:

In unseren Augen war die Kundgebung, vom 15.11.2008, gelungen. Wir haben dieses Jahr zum 2. Mal den Toten, von dem feigen und hinterhältigen Bombenangriff vom 27.09.1943, gedacht.
Zitat: AG Wiking

Das die Nazis den Tag nur als gelungen darstellen können, war zu erwarten. Den Aufmarsch ewig Gestriger als „Gedenken“ zu titulieren, ist eine der vielen Lügen der AG Wiking. Denn es ging der DVU und der rechtsradikalen Kameradschaft mehr um eine Selbstdarstellung. Weiter lesen!

Esens – eine Stadt gegen 18 Nazis!

Gerade einmal 18 Nazis (laut Polizeibericht 30 – wir haben sie beim besten Willen nicht zusammen bekommen…) haben sich heute in Esens versammelt.

Dem Aufruf der DVU und der AG Wiking ist somit kaum ein Faschist gefolgt. Unter den Teilnehmern war u.a. Christian Worch. Mehr als 60 Teilnehmer wurden von der DVU angekündigt. Aus Wilhelmshaven waren die drei Vertreter der AG Wiking dabei. Manuel Wojczak durfte sich als Fahnenträger beweisen.

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Ganz Esens hatte für heute “dicht” gemacht. Die Geschäfte in der Innenstadt blieben geschlossen. Die Bürger folgten zu Hunderten (lau Polizeibericht 600!!!) dem Aufruf der Stadt, der Parteien und Gewerkschaften, der Verbände und Vereine, sich an den völlig friedlichen Gegenaktionen zu beteiligen. Weiter lesen!

Autonome Antifa zu Esens

Heute findet der Nazi-Aufmarsch in Esens statt. Faschisten aus der gesamten Region wollen sich versammeln, um ihr menschenverachtendes Weltbild öffentlich zu machen. Der antifaschistische Protest gewinnt an Fahrt, kommt aber auch ohne Querelen nicht aus. Autonome Antifaschisten veröffentlichten folgenden Bericht, der zeigt, dass das bürgerliche Lager und die Autonome Antifa lernen müssen, dass es ihnen (uns) um die selbe wichtige Sache geht! Steht zusammen, statt Euch gegenseitig zu bekämpfen – nur so sind die Faschisten zu vertreiben!

Hier der Text vom Internet-Portal “www.nordisch.blogsport.de: Weiter lesen!

Samstag gehts nach Esens!

Diesen Samstag wollen Faschisten aus Wilhelmshaven, Friesland, Ostfriesland und Oldenburg in Esens aufmarschieren. Bereits zum dritten mal ist die ostfriesische Kleinstadt Ziel der Nazis. Angemeldet wurde die Nazi-Demonstration von der rechtsextremen DVU. Inzwischen hat sich ein breites Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften und Verbänden organisiert, um sich den Faschisten in den Weg zu stellen.

Die Nazis treffen sich ab 12.00 Uhr am Rathaus Esens. Beginn der faschistischen Demonstration ist um 13.00 Uhr. Bisher ist kein konkreter Ort für die Gegenkundgebung gefunden. Die Stadt Esens ruft die Bürger der Stadt auf, sich an den Gegenaktionen zu beteiligen. Auch und besonders diverse antifaschistische Gruppen haben zu Gegenaktionen aufgerufen.

Das Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts ruft ebenfalls dazu auf, sich am Samstag nach Esens auf zu machen, um den Faschisten zu zeigen, dass weder hier noch anderswo erwünscht sind.

Nazi-Prozess verschoben

Der für den 02.12.2008 angesetzte Verhandlungstermin gegen die beiden Nazis Maximilian H. und Michael S. vor dem Amtsgericht Wilhelmshaven wurde verschoben. Neuer Termin ist nun Dienstag, den 09.12.2008 um 14.15 Uhr in Saal 55 des Amtsgerichtes Wilhelmshaven.