Staatsanwaltschaft ermittelt gegen AG Wiking

Die Verantwortlichen der AG Wiking stehen erneut im Fokus der Staatsanwaltschaft Oldenburg. Auf der Homepage der AG Wiking leugnete diese den Faschismus und damit den Holocaust in Deutschland. Derzeit ist auf der betreffenden Seite der rechtsextremen Kameradschaft zu lesen, dass die betreffende Textzeile “vorläufig zensiert werden musste”.

Der Verantwortliche der Homepage, Sascha Major aus Wilhelmshaven, muss sich nun vor der Staatsanwaltschaft und auch sicher vor Gericht verantworten. Sascha Major, der bis vor kurzem noch Sascha Hohlweg hieß, scheint sich seiner Tat aber keineswegs bewusst zu sein. Wie sonst kann er behaupten, dass seine Holocaust-Leugnung “vorläufig zensiert werden musste”!? Bei der Straftat der Holocaustleugnung handelt es sich nicht um ein Kavaliersdelikt, sondern um eine ernst zu nehmende Straftat, die mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren geahndet werden kann (§ 130 StGB).

Nazis gingen in Esens spazieren

Da den Nazis die Teilnahme an der diesjährigen Gedenkveranstaltung in Esens untersagt wurde, beschlossen diese, sich im Schutze der Dunkelheit in Esens zu treffen und mit einer handvoll Verblendeter zu einem nächtlichen Spaziergang zusammen zu rotten. Unter der Anleitung von Manuel Wojczak von der AG Wiking trafen sich Nazis aus Wilhelmshaven und Friesland, um, ganz nach dem Vorbild ihrer Nazi-Vorbilder, einen Fackelspaziergang durchzuführen.

Da auch dieses Unterfangen schnell von der Polizei bemerkt wurde, flüchteten die Nazis nach Jever. Allerdings gelang es der braunen Brut vorher, Kränze auf dem Friedhof in Esens nieder zu legen. Diese wurden zwar sofort wieder entfernt, es bleibt aber bei der inhaltlichen Grabschändung durch die Nazis. Denn verantwortlich für den Bombenangriff auf Esens durch die Alliierten waren natürlich die Kriegsverbrecher aus Deutschland, ohne deren vernichtenden Angriffskrieg die Vergeltung nie nötig gewesen wäre.

AG Wiking leugnet Faschismus, Nationalsozialismus und Holocaust

Die rechtsradikale Wilhelmshavener Kameradschaft AG Wiking zeigt erneut ihre menschenverachtende und radikale Einstellung auf. In einem neuen Bericht auf der Homepage der AG Wiking ist folgendes zu lesen: “Da kann man mal wieder sehen, dass die Antifa ihre Bildung aus der BILD Zeitung hat, denn wir sind keine Faschisten und es hat in der ganzen deutschen Geschichte auch nie Faschismus gegeben.”

Mit dieser Aussage leugnen die Verantwortlichen der AG Wiking, Manuel Wojczak und Sascha Major, nicht nur den Faschismus, sondern auch den Nationalsozialismus und den Holocaust. Wer behauptet, dass es in der deutschen Geschichte nie Faschismus gegeben hätte, der leugnet im Umkehrschluss auch sämtliche Folgen des Faschismus: Massenmord, Völkermord, systematische Vernichtung von Menschen, Krieg und Unheil, die die Nazis über die ganze Welt gebracht haben.

AG Wiking mit neuem Verantwortlichen

Augenscheinlich will sich Manuel Wojczak immer mehr aus der Öffentlichkeit zurück ziehen. Der ehemalige Kandidat der NPD und Kopf der rechtsradikalen Wilhelmshavener Kameradschaft AG-Wiking, der schon häufiger Bekanntschaft mit den Gerichten machte, tritt mehr und mehr zurück. So ist derzeit Herr Sascha Major aus der Bentinckstrasse in Wilhelmshaven als inhaltlich Verantwortlicher für die Homepage der AG Wiking genannt.

An den rechtextremen und faschistischen Inhalten der Homepage der AG-Wiking hat sich nicht geändert. Auch weiterhin ruft die braune Brut zur Störung der Gedenkfeier am Samstag in Esens auf. Hierfür wollen sich die Nazis am Bahnhof in Sande treffen, um gemeinsam nach Esens zu fahren.

Nazis wollen erneut in Esens aufmarschieren

Nazistrukturen aus Wilhelmshaven, Friesland und Ostfriesland wollen auch dieses Jahr in Esens aufmarschieren. Aus Anlass des Gedenkens eines Bombenangriffs im 2. Weltkrieg wird in Esens jedes Jahr eine Veranstaltung der Gemeinde abgehalten. Auch in den vergangenen Jahren wurde diese Veranstaltung von Nazis genutzt, sich zu präsentieren.

Die faschistische Wilhelmshavener Kameradschaft AG Wiking ruft derzeit dazu auf, dass sich regionale Nazis am 27.09.2008 am Bahnhof in Sande treffen, um gemeinsam nach Esens zu fahren und die Gedenkveranstaltung zu stören.

Das Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts ruft dazu auf, sich am 27.09.2008 in Sande und in Esens gegen die Nazis zu stellen. Wir dürfen der braunen Brut nicht das Feld überlassen!

Keinen Fußbreit den Faschisten!

Ermittlungen gegen Nazi aus Caroliensiel

Der bekennende Faschist Stefan Richardt aus Caroliensiel steht im Mittelpunkt von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Aurich. Richardt, der auch Mitglied der NPD und Aktivist der Wilhelmshavener Kameradschaft AG Wiking ist, muss sich den Tatvorwürfen der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole stellen. Aus dem beschaulichen Örtchen Carolinensiel vertreibt der faschistische Agitator den “JVA-Report”.

Der JVA-Report sieht sich als Sprachorgan inhaftierter Nazi-Gewalttäter. In dem Report kommen auch verurteilte Mörder zu Wort, um ihre faschistischen Gedanken weiter zu verbreiten. Auf eine Anfrage der Linken und eine Strafanzeige aus Berlin ermittelt nun die Staatsanwaltschaft gegen Richardt. Weiter lesen!