Samstag Netzwerktreffen

Am Samstag, den 23.04.2011 findet um 17.00 Uhr ein außerordentliches Treffen des Netzwerk gegen Rechts im DGB-Haus in der Weserstraße statt. Einziger Tagesordnungspunkt sind die jüngsten Übergriffe der neuen Nazi-Gruppe in Wilhelmshaven. Das Treffen ist öffentlich und wie immer sind Nazis, autonome Nationalisten, 3. Front, Rechtspopulisten und andere rechtsradikale Strukturen von dem Treffen ausdrücklich ausgeschlossen.

Natürlich wissen wir um den ungünstigen Termin am Osterwochenende.
Aber auch wenige Antifaschisten können viel erreichen!

Nazi-Brandstifter in Wilhelmshaven

Gerade saß er drei Jahre wegen Brandstiftung im Gefängnis. Christian Schneeweiss ist als Nazi-Gewaltverbrecher bekannt und vorbestraft. Derzeit scharrt Schneeweiss Wilhelmahavener Kinder-Nazis und bisher eher unauffällige Jugendliche um sich. Schneeweiss und seine Nazi-Gruppe zeichnen wohl für diverse Übergriffe, Angriffe und Verunstaltungen der letzten Wochen verantwortlich.

Christian Schneeweiss gehört neben Jens Malte Hillers zu den bekennenden und bekannten Nazis in Wilhelmshaven. Die weiteren Nazi-Mitläufer, die auch am 11.04.2011 das Treffen des Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts stören wollten, waren bisher eher politisch unauffällig. Zu der Gruppe Nazis gesellt sich mit K. Sethmacher noch eine Frau.  

Verbindungen zu “alten” Nazi-Strukturen in Wilhelmshaven scheint es bisher nicht zu geben. Die Erfahrung zeigt aber, dass auch dieser Schulterschluss nicht mehr lange auf sich warten lassen wird. Das Netzwerk gegen Rechts wird mit offenen Augen die Lage beobachten und sich weiteren Gewalttaten der Nazis entschlossen entgegen stellen.

Hier nochmals eines der wenigen aktuellen Fotos des Nazi-Verbrechers Christian Schneeweiss:

Alle Fotos und Namen der neuen Wilhelmshavener Nazis sind hier zu finden: Klick mich!

So sehen Nazis heute aus

Die fünf Nachwuchs-Nazis, die am 11.04.2011 das Treffen des Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts stören wollten, waren äußerlich nicht als Nazis zu erkennen.

So sehen Nazis heute aus:

Benjamin Dieske

Jens Malte Hillers & Tim Schönig

Marcel Heyen

Benjamin Dieske & Christian Schneeweiss

Und das kommt dabei raus, wenn Nazis glauben, sie könnten Unruhe verbreiten

 

 

Unabhängig von Kleidung, Alter und sonstigen Unterscheidungsmerkmalen werden Nazis immer unseren entschlossenen Widerstand erleben!

Neue Nazi-Übergriffe in Wilhelmshaven

Eine scheinbar neue Gruppe sehr junger Nazis treibt ihr Unwesen in Wilhelmshaven. Bereits in der Nacht vom 02.04. auf den 03.04.  betätigte sich die Gruppe durch Sachbeschädigungen, versuchte Körperverletzung und Ruhestörung. Beim Angriff auf das Parteibüro der LINKEN wurden die Nacht der Nazis beendet und vier von ihnen wurden festgenommen.

Am gestrigen Montag versuchte die selbe Gruppe in die Wohnung einer der Sprecher des Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts zu gelangen. Sie verteilten Nazi-Flugblätter im Hausflur und hämmerten gegen die Wohnungstür des Sprechers. Nur zwei Stunden später versuchte die Nazi-Gruppe das Treffen des Netzwerk gegen Rechts im DGB-Haus zu stören. Die bereits vor Ort befindlichen Einsatzkräfte von Polizei und Staatsschutz setzten die Nazis fest, nahmen erneut deren Personalien auf und erteilten Platzverweise.

Die offenbare Dreistigkeit der sehr jungen Nazis war deutlich erkennbar. Gekleidet mit Hip-Hop-Klamotten waren die Nazis äußerlich nicht erkennbar.  Sie trugen keinerlei szenetypische Kleidung oder T-Shirts. Begleitet wurde die Gruppe noch von einem jungen Mädchen.

Das Netzwerk gegen Rechts wird sich mit aller Kraft gegen die neue Nazi-Struktur in Wilhelmshaven zur Wehr setzen. In keinem Fall werden Angriffe auf Personen oder Sachen geduldet. Besonders erschrocken zeigte sich das Netzwerk über die niedrige Alter der Nazis. Kindliche Wirrköpfe versuchen durch sinnlose Gewaltaktionen Aufmerksamkeit zu erhaschen.

Das Netzwerk gegen Rechts bitte darum, Erkenntnisse zu der Nazi-Gruppe und deren Treiben über das Kontaktformular auf dieser Page zu melden.

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! Kein Fußbreit den Faschisten – egal wie alt oder jung sie sind!

Nazis randalieren in Wilhelmshaven

Eine Gruppe von ca. 4-10 Nazis hat in der Nacht vom Samstag auf Sonntag Unruhe in Wilhelmshaven verbreitet. Die polizeibekannten Nazis gehören keinerlei Strukturen oder Parteien an. Nach dem Besuch des Frühlingsfestes und dem Konsum von Alkohol zog die Gruppe in die Genossenschaftsstraße, wo sie eine Wohnung und Personen angriffen. Hierbei kam es zu Steinwürfen der Nazis auf Personen. Die Polizei ermittelt wegen versuchter schwerer Körperverletzung.

Später zog die Gruppe noch zu einer linken Wohngemeinschaft in der Rheinstraße. Auch dort skandierten sie rechtsradikale Sprüche. Weiterhin klebten sie NPD-Aufkleber an das Parteibüro der LINKEN in Wilhelmshaven. Dort wurden vier Täter von der Polizei festgenommen.

Berichte, nach denen auch das im Besitz der ehemaligen Nazi-Kader Inga Asmus (alias Assunga, alias Juli) befindliche Epizentrum Ziel der Angriffe wurde, sind nicht bestätigt. Der Polizei liegen hierzu keinerlei Hinweise vor.

In der Genossenschaftsstraße wurden von den Nazis Aufkleber der Autonomen Nationalisten Ostfriesland verklebt. Diese Gruppe besteht derzeit noch aus einer Person und ist ansonsten nicht weiter auffällig. Berichte auf Indymedia, nach denen der neu in Wilhelmshaven zugezogene Nazi Christian Schneeweiss an den Anschlägen beteiligt war, sind völlig unbestätigt. Hierfür gibt es weder Zeugen, noch wird gegen Schneeweiss ermittelt.

Das Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts sieht in den Vorkommnissen eine Bestätigung für die dauerhafte faschistische Bedrohung. Allerdings ist es völlig übertrieben, von einer neuen Qualität aufkeimender rechter Gewalt zu sprechen.

Aufgrund der aktuellen Ereignisse trifft sich das Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts am Montag, den 11.04.2011 um 19.00 Uhr im DGB-Haus in der Weserstraße.
Das Treffen ist öffentlich. Nazis, Rechtspopulisten und sonstige faschistische Strömungen und Personen sind von dem Treffen ausdrücklich ausgeschlossen.

Antifaschistische Stadtrundfahrt

Das “Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts” führt am Samstag, 4. Dezember 2010 um 14 Uhr Ihre zweite Antifaschistische Stadtrundfahrt durch. Hierzu möchten wir Euch folgende Informationen mitteilen.

Antifaschistische Stadtrundfahrt – zwei Stunden lebendiger Geschichtsunterricht.
Die Zeit des Hitlerfaschismus 1933 bis 1948 hat tiefe Spuren hinterlassen auch in Wilhelmshaven. Hier gab es nicht nur das Konzentrationslager am Alten Banter Weg. Es gab Zwangsarbeit, viele weitere Lager, Erschießungsplätze, es gab auch Büros der Gestapo (Geheime Staatspolizei), Terror gegen Arbeiterbewegung, gegen Juden, usw. Auch dem Widerstand begegnen wir, vom Pfarrhaus bis zur Kriegsmarinewerft.

An rund 20 Stationen tauchen wir ein in die Hitler-Zeit.

Wir treffen auf zahlreiche Infotafeln, Gedenksteinen und Mahnmale, die auf Initiative von Antifaschisten aufgestellt wurden und die man im täglichen Getriebe leicht übersieht. Informationen über geschichtliche Zusammenhänge und Hintergründe, Fakten und authentische Berichte sowie Bezug zur Gegenwart werden während der Rundfahrt geboten. Weiter lesen!

Netzwerk distanziert sich von der AntifaBi-Nord

Das Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts hat auf seiner letzten Sitzung einstimmig den Ausschluss der Organisation “AntifaBi-Nord” beschlossen. Auch distanziert sich das antifaschistische Netzwerk von Daniel Peschel (alias “Manu“) und Inga Asmus (alias “Juli”), welche ebenfalls aus dem Netzwerk ausgeschlossen wurden.

Hintergründe der Ausschlüsse sind ein Bericht auf Indymedia, sowie die ungeklärten Vorwürfe gegen Inga Asmus alias “Juli“. Das Verhalten von Daniel Peschel und Inga Asmus, sowie deren AntifaBi-Nord trug in der Vergangenheit zu erheblichen Spaltungstendenzen innerhalb der antifaschistischen Szene in Wilhelmshaven bei. Weiter lesen!

Offene Nazi-Propaganda in der WZ

Die Wilhelmshavener Zeitung (WZ) druckte in ihrer heutigen Ausgabe (09.09.2010) einen Leserbrief eines Hans-Jürgen Liesegang aus Schortens ab. Bei diesem Leserbrief handelt es sich um offene Nazi-Propaganda.

Der Leserbriefschreiber Liesegang bedient in seinem Menschen- und völkerverachtenden Werk sämtliche Vorurteile gegen den Islam. Ohne Hemmungen druckt die WZ diese Aneinanderreihung von Lügen und Unterstellungen ab. Weiter lesen!

Netzwerktreffen!

Das Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts trifft sich am Montag, den 06.09.2010 um 19.00 Uhr im DBG-Haus in Wilhelmshaven (Weserstraße)

“Deutsche Bucht” – Skatverband- und Verein reagieren

An dieser Stelle haben wir über den Skatverband Weser Ems und den Skatclub informiert, die sich ausgerechnet die ehemalige Kneipe “Deutsche Bucht” als Vereinsheim bzw. Spielstätte ausgesucht hatten. In der Kneipe “Deutsche Bucht” fand der NPD-Landesparteitag statt, hier treffen sich regionale und überregionale Nazis. Inzwischen hat der Skatverband Weser-Ems reagiert und mitgeteilt, das er sich nicht in der Nazi-Kneipe trifft. Weiter lesen!