Ergebnisse des Netzwerktreffens

Die Planungen für den antifaschistischen Aktionstag am 12.06.2010 am Pumpwerk nehmen immer konkretere Formen an. Die Teilnehmer des gestrigen Netzwerktreffens einigten sich in allen noch offenen Punkten über das Programm des Aktionstages. Besonders hervorzuheben ist das Engagement des Eisenbahner Sportvereins (ESV), der sich kurzfristig bereit erklärt hat, das geplante Fußballturnier für den Aktionstag organisatorisch auszurichten und zu betreuen.

Besonders die inhaltlichen Themen wurden abschließend beraten. Drei komplette Ausstellungen sind bereits fertiggestellt. Der Vortrag der Journalistin Andrea Röpke bleibt Hauptbestandteil des Aktionstages. Inzwischen liegt auch die Zusage der KGS Rastede vor, die als mehrfach ausgezeichnete “Schule mit Courage” ein antifaschistisches Theaterstück beisteuern wird.

Bereits am Vormittag des Aktionstages wird eine antifaschistische Stadtrundfahrt angeboten werden.  Auf der Rundfahrt werden viele relevante Orte in Wilhelmshaven angesteuert und entsprechend thematisiert. Informationen über Anmeldemöglichkeiten werden hier frühzeitig eingestellt.

Die Sprecher des Netzwerkes freuten sich besonders über die erste Teilnahme der Jungen Union (JU) Wilhelmshaven. Mit der JU als “neuem” Teilnehmer, der SPD, den GRÜNEN und den LINKEN, sowie der Ratsfraktion BASU/Ober-Bloibaum/Tholen sind nun, bis auf die FDP, alle demokratischen Parteien des Wilhelmshavener Rates im Netzwerk vertreten. Nicht-Parteiorganisationen, wie der DGB, die IGM, die BIGAF, die Kirchen und viele andere Vereinigungen beteiligen sich schon lange an Netzwerk gegen Rechts.

Die Erfahrungen aus vielen anderen Städten haben uns gelehrt, dass sich alle demokratischen Strukturen gemeinsam gegen den immer wieder aufkeimenden Faschismus in unserer Gesellschaft stellen müssen. Ein breites Bündnis gegen Menschenverachtung, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus ist das beste Zeichen, dass wir uns unsere Freiheit und Selbstbestimmung nicht von braunen Horden aus der Hand nehmen lassen werden.

Das nächste Vorbereitungstreffen des Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts findet am Montag, den 19. April 2010 um 19.00 Uhr im DGB-Haus in der Weserstraße statt.

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Heute Netzwerktreffen

Am heutigen Donnerstag, den 18.03.2010 findet um 19.00 Uhr das nächste Treffen des Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts im DGB-Haus in der Weserstraße statt.  Auf der Tagesordnung steht die weitere Vorbereitung des antifaschistischen Aktionstages am 12.06.2010.  Interessierte Personen und Organisationen sind herzlich eingeladen, sich an den Vorbereitungen und der Durchführung zu beteiligen!

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Gesicht Zeigen! 10 Jahre Kampf – gegen Rechtsextremismus eine Bilanz.

Gesicht Zeigen! wird 10 Jahre alt!

Daher zog der Verein Bilanz auf einer gro­ßen Pres­se­kon­fe­renz. Einer­seits ist man froh und stolz, auf 10 Jahre Enga­ge­ment gegen Rechts­ex­tre­mis­mus und für mehr Zivil­cou­rage zurück bli­cken zu kön­nen. Ande­rer­seits ist es kein Grund zum Fei­ern: Die Arbeit gegen Rechtsextremismus ist nach wie vor sehr wichtig.

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Wir alle sind gefragt, täg­lich und über­all Gesicht zu zeigen!
Weiter lesen auf: www.gesichtzeigen.de

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Antifa-Aktionstag am 12.06.2010 mit Andrea Röpke

Auf dem vergangenen Treffen des Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts wurde der Termin für den antifaschistischen Aktionstag auf den 12.06.2010 festgelegt. Am Samstag, den 12.06.2010 steht das Außengelände des Pumpwerk ganz im Zeichen des Antifaschismus.

Inzwischen liegt dem Netzwerk die schriftliche Genehmigung für den Aktionstag seitens der Stadt Wilhelmshaven vor. Auch das Programm steht bereits in weiten Teilen. Um 14.00 Uhr beginnt der Aktionstag und endet traditionell mit dem Laut gegen Rechts-Festival am Abend.

Für Abwechslung und viel Information sorgt ein ausgewogenes Programm.

Ausstellungen, Vorträge, Filme, Grußworte und Mitmachaktionen sollen helfen, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger Wilhelmshavens auf das Pumpwerk-Gelände zu bewegen, um sich zu informieren und ein deutliches Zeichen gegen Faschismus und Fremdenhass zu setzen.

Das Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts freut sich besonders, mit Andrea Röpke eine Referentin gewonnen zu haben, deren Vorträge über die Zusammenhänge, Abhängigkeiten, Kooperationen und Entwicklungen der Nazi-Szene in Norddeutschland und Wilhelmshaven  immer gut besucht sind.

Besonders die Insider-Informationen machen die Vorträge von Andrea Röpke zu höchst informativen und investigativen Veranstaltungen. Die mit diversen Preisen und Auszeichnungen versehene Journalistin wird sich in ihrem bebilderten Vortrag auf die Nazi-Strukturen in und um Wilhelmshaven konzentrieren.

Um 18.00 Uhr beginnt dann das Laut gegen Rechts-Festival, auf dem lokale Bands ihr musikalisches Zeichen gegen Rechts setzen werden. Auch hier werden Teile der Ausstellungen zu sehen sein. Bandnamen und Timetable folgen in Kürze.

Das Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts zeigt sich mehr als zufrieden mit dem Planungsstand und der Mitarbeit der vielen Organisationen und Einzelpersonen. Inzwischen steht das Netzwerk auf so breiten Füßen, das in den kommenden Jahren noch viel zu erwarten sein wird.

Das nächste Treffen des Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts findet am Donnerstag, den 18.03.2010 um 19.00 Uhr im DGB-Haus in der Weserstraße statt. Von allen Treffen des Netzwerks und dem antifaschistischen Aktionstag sind Nazis und sonst wie genannte Neofaschisten natürlich ausgeschlossen!

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Europas größter Naziaufmarsch … verhindert!!

Der bedeutendste neonazistische Aufmarsch in Dresden kam durch eine flexible und gut organisierte Taktik keinen Meter weit, was schon jetzt zu einer Demoralisierung innerhalb der Naziszene geführt hat. Die Kooperation zwischen Antifaschisten aus allen Bereichen funktionierte hervorragend, allen Spaltungsversuchen im Vorfeld zum Trotz.

Falls die Nazis sich trauen nächstes Jahr wiederzukommen, dann wissen sie ja jetzt, was sie in Dresden und auch anderswo erwartet.

Nun ein … Liedchen!
von “Karen Eliot & The Antifa Swingers” – Ein Blockadesong.

Ein kleines Abschiedslied für die Nazis, die am 13. Februar weggeblockt wurden.

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Netzwerktreffen am 18.02.2010

Das nächste Treffen des Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts findet am Donnerstag, den 18.02.2010 um 19.00 Uhr im DGB-Haus in der Weserstraße statt. Auch bei diesem Treffen liegt der Schwerpunkt auf der Vorbereitung des antifaschistischen Aktionstages im Juni 2010. Interessierte Personen und Gruppen sind herzlich eingeladen, sich an dem Treffen und dem Aktionstag zu beteiligen.

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Netzwerk bereitet antifaschistischen Aktionstag 2010 vor

Das Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts hat auf seiner letzten Sitzung den antifaschistischen Aktionstag 2010 in “trockene Tücher” gepackt. Der Aktionstag wird im Juni 2010 am Pumpwerk stattfinden.

Den genauen Termin geben wir nach erfolgreicher Anmeldung bei der Stadt Wilhelmshaven bekannt. Wie auf den vorausgegangenen Treffen beteiligten sich viele Verbände, Parteien, Gewerkschaften, Organisationen und Einzelpersonen an den Planungen. Auch die Kirchen haben ihre Kooperation schriftlich bestätigt.

Das nächste Planungstreffen des Netzwerk gegen Rechts findet am Donnerstag, den 18.02.2010 um 19.00 Uhr im DGB-Haus in der Weserstraße statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich an den Planungen des antifaschistischen Aktionstages zu beteiligen. Nazis müssen draußen bleiben!

Nähere Informationen gibt es auch per Mail über diese Page.

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Röpke-Vortrag ohne Störungen

Der Vortrag von Andrea Röpke in Oldenburg verlief ohne die angekündigten Störungen seitens der NPD. Im Vorfeld der Veranstaltung der Neonazi-Expertin Röpke hatte die rechtsextreme NPD zu Störungen aufgerufen. Der klägliche Haufen NPD-Nazis in Oldenburg und dem Umland konnte aber erwartungsgemäß diese Ankündigung nicht in die Tat umsetzen. Über 200 Zuhörer lauschten ungestört dem fundierten Vortrag von Röpke.

Die NPD und rechtsextreme Nazi-Kameradschaften, die sich gerne als “nationale Sozialisten” bezeichnen, haben hier in der Region derzeit ein extrem schlechtes Standing. Sie beschränken sich darauf, im Vorfeld von antifaschistischen Veranstaltungen und Treffen ihr Erscheinen anzukündigen. Dies geschieht mit der sinnlosen Hoffnung, dass dies tatsächlich von Belang wäre. So spricht die NPD Oldenburg von einem tollen Erfolg, da es angeblich zwei NPD-Mitglieder in den Vortragssaal geschafft hätten. Dort versteckten sie sich hinter ihrer bürgerlichen Maske und harrten aus. Natürlich ohne Effekt.

Bis auf wenige Verantwortliche in den Stadtverwaltungen glaubt aber seit langem niemand mehr die Märchen von großen Nazi-Gruppen, die Veranstaltungen tatsächlich stören wollten oder gar könnten. Es wäre schon fast ein schönes Bild gewesen, zu sehen, wie eine handvoll Nazis ihre Köpfe in den Veranstaltungsort gesteckt hätten. Auch in Wilhelmshaven kündigen Mitglieder von Nazi-Kameradschaften aus Oldenburg, dem Ammerland und Ostfriesland immer wieder an, Treffen der Antifa stören zu wollen. Auch hier blieb es bisher fast immer bei leeren Drohungen.

Nur zwei mal wagten sich Nachwuchsnazis zu den Treffen, was direkt entsprechende Verurteilungen wegen versuchter Körperverletzung nach sich zog. Kurze Zeit später entschuldigten sich die Nazis sogar beim Netzwerk für ihr Fehlverhalten. Die Nazi-Szene in der Region wird auch immer verwirrter…

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