AG Wiking offline

Die Homepage der rechtsradikalen Wilhelmshavener AG Wiking ist seit einigen tagen nicht mehr erreichbar. Nach Auskunft des Providers wurde die Seite von diesem gesperrt. Ob inhaltliche Gründe oder das schlichte nicht bezahlen der Gebühren für die Abschaltung verantwortlich sind, wollte der Provider nicht sagen.

Zumindest ist so für einige Tage sichergestellt, dass die faschistischen und menschenverachtenden Botschaften der Nazis der AG Wiking nicht gelesen werden können – und da ist jeder Tag ein Erfolg! Ebenfalls bemerkenswert ist, dass sich der ehemalige Kopf der AG Wiking, Manuel Wojtzcak, aus der ersten Reihe der braunen Gruppe verschwunden ist. Der NPD-Landtagskandidat, der besonders dadurch auffiel, dass er immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt kam, ist seit einigen Wochen nicht mehr inhaltlich für die Homepage der AG Wiking verantwortlich. Weiter lesen!

NPD versagt auf ganzer Linie

Die NPD geht als der Verlierer aus den beiden Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen hervor. Weit abgeschlagen finden sich die Faschisten irgendwo in den zwei-Prozent-Sphären wieder. Alle großspurigen Ankündigungen, in die Landesparlamente einziehen zu wollen, sind wie dunkle Wolken von der Demokratie weggeblasen worden.

Nach dem erschreckenden Ergebnis der Kommunalwahl 2006, als die NPD überraschend in den Rat der Stadt Wilhelmshaven eingezogen ist, zeigte sich die Jadestadt zur Landtagswahl politisch gebessert. Der Kandidat der NPD für Wilhelmshaven, Nicolas Ahlrichs, kam gerade einmal auf 2 % der Erststimmen und 2,1 % der Zweitstimmen. Ahlrichs ist auch Vorsitzender der NPD Wilhelmshaven. Weiter lesen!

NPD will vor Schulen in WHV aufmarschieren

Laut eines Artikels der TAZ will die NPD am heutigen Montag in Niedersachsen flächendeckend faschistische “Schülerzeitungen” und Schulhof-CD´s an Schulen verteilen. Betroffen soll auch Wilhelmshaven sein.

In der Mittagszeit sollen die faschistischen Schriften an Jungwähler verteilt werden. Durch diese Taktik soll verhindert werden, dass die Lehrer den Schülern das Material wegnehmen bzw. im Unterricht thematisieren.

Das Netzwerk gegen Rechts ruft alle Wilhelmshavener Schüler, Eltern und Lehrer auf, sich offen gegen die Verbreitung dieser faschistischen Schriften zu stellen. Besonders wichtig ist hierbei, sich mit den Schülern über die “Inhalte” der Zeitungen auseinander zu setzen. Ein reines Verbot wird wenig bewirken.

Nur wer die menschenverachtenden Inhalte entlarvt, wird zu einem Erfolg gelangen!

NPD und AG Wiking – Nazis Hand in Hand

Trotz aller Versuche der NPD, sich als demokratische Partei darzustellen, wird sie ständig von der Wahrheit eingeholt. Besonders in Wilhelmshaven kann man gut beobachten, wie sehr die NPD mit den rechtsradikalen und kriminellen Strukturen der Kameradschaften verflochten ist.

In der Jadestadt besteht die NPD fast ausschließlich aus Mitgliedern der rechtsradikalen Kameradschaft AG Wiking. Der Kopf der AG Wiking, Manuel Wojtczak, ist zudem noch Landtagskandidat der NPD. Wojtczak ist bekennender Faschist und mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Von Körperverletzung, Hausfriedensbruch bis zur Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole reichen die Vorwürfe bzw. Urteile gegen ihn. Weiter lesen!

Treffen des Netzwerk gegen Rechts

Am Donnerstag, den 31.01.2008 findet um 19.00 Uhr das erste Treffen 2008 des Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts im DGB-Haus in der Weserstrasse statt.

Auf der Tagesordnung stehen die Punkte:
- Agnes-Migel-Schule
- Eishalle
- SVW
- NPD-Landtagswahlkampf/Ergebnis
- NPD/DP Wilhelmshaven
- AG Wiking
… und weitere aktuelle Themen.

Die Versammlung ist öffentlich. Wir freuen uns über eine rege Beteiligung.

Wieder neues von der AG Wiking

Vor einigen Tagen hatten wir über den Hacker-Angriff auf die Homepage der rechtsradikalen Kameradschaft AG Wiking berichtet. Auf der gehackten Seite waren u.a. Bilder von Mitgliedern der Ag Wiking zu sehen, wie sie mit zum Hitlergruß erhobenem Arm ihrem Führer huldigten.

Diese Bilder sind nun von unserer Homepage gelöscht. Hintergrund ist die Rechtslage in Deutschland. Das Zeigen des Hitlergrußes und das Tragen von verfassungsfeindlichen Symbolen ist im privaten Umfeld nicht strafbar! Allerdings haben wir diese Bilder öffentlich gemacht und laufen somit Gefahr, selber der Strafverfolgung zum Opfer zu fallen.

Nochmal im Klartext: Nazis dürfen auf privaten Feiern mit Hitlergruß und Führerbildern auf Shirts rumlaufen – wer Bilder davon zeigt, macht sich strafbar!!

Für heute sagen wir dann mal: Gute Nacht Rechtsstaat…