SPD will sich mehr engagieren

In einer Sitzung des SPD-Kreisverbandes Wilhelmshaven wurden wichtige Weichen im gemeinsamen Kampf gegen den letenten Rechtsradikalismus und Faschismus gestellt. Nachdem sich die SPD Wilhelmshaven in den letzten Jahren nicht unbedingt durch ein starkes Engagement in der antifaschistischen Arbeit vor Ort ausgezeichnet hatte, sollen nun neue Impulse gesetzt werden.

Die SPD Wilhelmshaven sieht den Faschismus als gesamtgesellschaftliches Problem, welches über alle Parteigrenzen hinaus angegangen werden müsse. Es gelte, den Faschisten den Nährboden zu entziehen. Zu diesem Zweck wurden zwei Mitglieder des Kreisverbandsvorstandes (Helga Weinstock und Detlef Schön) delegiert, um sich am Netzwerk gegen Rechts zu beteiligen. Weiter lesen!

NPD-Fahne wehte über Meller Bahnhof

Immer wieder versuchen Nazis und Rechtsextreme Immobilien in Deutschland zu erwerben. Neben der Diskussion über die Eishalle in Wilhelmshaven steht derzeit der Bahnhof von Melle in der Öffentlichkeit. Der bekennende Nazi und Rechtsanwalt Jürgen Rieger hatte vor kurzem den Bahnhof erworben. Parteien und Bürger von Melle haben sich in einem breiten Bündnis gegen Rieger organisiert.

Seit gestern sind alle Befürchtungen der Meller noch übertroffen worden. Als eine der ersten Amtshandungen als neuer Besitzer hatte Rieger die Flagge der rechtsextremen NPD über dem Meller Bahnhof gehisst. Weiter lesen!

NPD in Wilhelmshaven zerfleischt sich

Das Rechtsextreme und Faschisten den “kameradschaftlichen Gedanken” nur runterbeten ist ja hinlänglich bekannt. Wie sehr sich die Wilhelmshavener Nazi-Szene zerstritten hat, hat sie nun im Intenet deutlich bewiesen. Im Rahmen einer bisher unbekannten Schlammschlacht kommen allerdings Informationen hoch, die bei jedem Demokraten die Alarmglocken leuten lassen sollten. Im Rahmen der öffentlichen Abrechnung zwischen so genannten “freien Kameraden” und dem NPD-Ratsabgeordneten Peter Müller ist von Waffenlagern und bewaffnetem Kampf die Rede. Weiter lesen!

Treffen des Netzwerk am 04.10.07

Auf einem erneuten Treffen des Netzwerk gegen Rechts wurde die aktuelle Lage erörtert. Einig waren sich die Anwesenden darüber, dass die Situation bezüglich der Eishalle alles andere als entspannt einzustufen ist. Die Bedrohung des Erwerbs durch Heger bleibt bestehen.

Trotz der eigenwilligen Presseerklärung der Stadt ist es weiterhin im Interesse der gemeinsamen Sache, die Zusammenarbeit mit der Stadt und den Parteien zu suchen. Hierzu werden in Kürze entsprechende Gespräche geführt. Der Antifaschismus muss auf eine breite Basis gestellt werden. Weiter lesen!

Stadt scheint eingeschnappt

In ihrer Presseerklärung zum Verkauf der Eishalle wirkt die Stadt Wilhelmshaven doch sehr eingeschnappt. Seit vielen Jahrzehnten engagieren sich Bürgerinnen und Bürger in der antifaschistischen Arbeit. Sie arbeiten die Geschichte auf und machen auf aktuelle Probleme aufmerksam. Sie demonstrieren auf der Strasse und helfen, den faschistischen Gedanken aus unserer Gesellschaft zu verbannen.

Die Stadt scheint dies anders zu sehen. Während in allen Städten unserer Republik die Politik gemeinsam mit den Bürgern gegen jegliche Art des Faschismus marschiert, verharren unsere Stadtväter hinter verschlossenen Türen. Weiter lesen!

Treffen – Stop-Rechts

Das Netzwerk gegen Rechts wird sich am Donnerstag, den 04.10.2007 um 19.00 Uhr im DGB-Haus in der Weserstrasse treffen, um das weitere Vorgehen zu erörtern. Insbesondere muss es darum gehen, Alternativen zu finden, um den weiterhin drohenden Verkauf an Heger zu verhindern.