Geschrieben am: 17.09.2009 von stopp-rechts
Die Wilhelmshavener Nazis scheinen nun vollends zerstritten. Die AG Wiking ist aufgrund dauerhaften Personalmangels im Dunkel verschwunden, die NPD ist an der Jade nicht mehr existent. Inzwischen wurden vereinzelt Wahlplakate mit den üblichen faschistischen Sprüchen von der NPD aufgehängt. Ein Großteil der Plakate fiel aber bereits dem antifaschistischen Wind an der Nordseeküste zum Opfer.
Nicht einmal einen eigenen lokalen Kandidaten konnte die NPD finden. Zum Ausgleich wurde ein verdienter NPD-Faschist aus Sachsen nominiert, um für die NPD Wilhelmshaven zu kandidieren. Die Homepage der NPD wird aus Oldenburg gepflegt und überzeugt durch inhaltslose Lokalnachrichten. Das Gästebuch weißt nach einem halben Jahr immerhin drei Einträge auf.
Trotz den Niederganges der NPD Wilhelmshaven und der örtlichen faschistischen Strukturen gilt es besonders bei dieser Bundestagswahl, dem Faschismus keine Chance zu geben. Nur dauerhafte Wahlverluste und die Entziehung der Wahlkampfkostenerstattung werden die NPD besiegen. Das lange überfällige Verbot faschistischer Parteien scheint ja in unserem Bundestag nicht umsetzbar.

