Netzwerktreffen am 12.01.2010

Das Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts lädt alle Interessierten zum nächsten öffentlichen Treffen am Dienstag, den 12. Januar 2010 um 19.00 Uhr ins DGB-Haus in der Weserstraße ein. Das Treffen soll das erste Koordinierungsgespräch für den geplanten jährlichen Aktionstag gegen Faschismus sein. Der nächste Aktionstag ist für das Frühjahr 2010 geplant. Das Netzwerk will die verschiedenen Angebote der Teilnehmer am Aktionstag koordinieren und neue Ideen erörtern.

Wir freuen uns auf Euer/Ihr Erscheinen und bitten darum, den Termin weiter zu verbreiten!

Nazis gehen leer aus

Auch bei dieser Bundestagswahl gehen NPD und DVU mal wieder leer aus. Weit hinter den eigenen Erwartungen zurück geblieben, können sich die Faschisten nur über die Wahlkampfkostenerstattung freuen. Besonders in Wilhelmshaven hat die NPD böse (falsch: sehr gute!!!) Verluste hinnehmen müssen. Der Niedergang der Nazis an der Jade setzt sich somit fort. Aus dem Brandburger Landtag wurden die Nazis der DVU ebenfalls verbannt. Mit nur knapp über 1% kam die DVU nichtmal in die Nähe eines Mandates.

NPD-Anhänger und “freier Kamerad” in den Knast!

Der NPD-Anhänger und Mitglied der rechtsextremen Wilhelmshavener Kameradschaft AG Wiking, Peter B., muss für längere Zeit ins Gefängnis. In der Berufungsverhandlung vor dem Landgericht Oldenburg unterlag der Nazi auf ganzer Linie. Peter B. fiel seit Jahren wegen seiner faschistischen Aktionen und Straftaten auf. Noch im September 2009 tönte er im Gästebuch der AG Wiking, dass “die Staatsmacht es nicht geschafft hat, ihn einzuknasten”. Weiter lesen!

Nazis allein im Wahlkampf

Die Wilhelmshavener Nazis scheinen nun vollends zerstritten. Die AG Wiking ist aufgrund dauerhaften Personalmangels im Dunkel verschwunden, die NPD ist an der Jade nicht mehr existent. Inzwischen wurden vereinzelt Wahlplakate mit den üblichen faschistischen Sprüchen von der NPD aufgehängt. Ein Großteil der Plakate fiel aber bereits dem antifaschistischen Wind an der Nordseeküste zum Opfer.

Nicht einmal einen eigenen lokalen Kandidaten konnte die NPD finden. Zum Ausgleich wurde ein verdienter NPD-Faschist aus Sachsen nominiert, um für die NPD Wilhelmshaven zu kandidieren. Die Homepage der NPD wird aus Oldenburg gepflegt und überzeugt durch inhaltslose Lokalnachrichten. Das Gästebuch weißt nach einem halben Jahr immerhin drei Einträge auf.

Trotz den Niederganges der NPD Wilhelmshaven und der örtlichen faschistischen Strukturen gilt es besonders bei dieser Bundestagswahl, dem Faschismus keine Chance zu geben. Nur dauerhafte Wahlverluste und die Entziehung der Wahlkampfkostenerstattung werden die NPD besiegen. Das lange überfällige Verbot faschistischer Parteien scheint ja in unserem Bundestag nicht umsetzbar.

Jährlicher Aktionstag

Das Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts hat auf seiner letzten Sitzung am 25.08.2009 beschlossen, einen jährlichen antifaschistischen Aktionstag zu veranstalten. Der letzte Aktionstag am Pumpwerk wurde von allen Teilnehmern als Erfolg gewertet, den es auszubauen gelte. Wichtig ist dem Netzwerk hierbei, nicht nur auf Kundgebungen der Nazis in Wilhelmshaven zu warten, sondern jährlich einen festen Termin für den Aktionstag zu etablieren. Weiter lesen!

Im Schutze der Dunkelheit

Die Faschisten der AG Wiking haben sich mal wieder im Schutze der Dunkelheit aus ihren Löchern getraut. In einer Nacht- und Nebelaktion, die allerdings nur kurze Zeit andauerte, verteilten die Nazis Flyer zum Todestag des Kriegsverbrechers und Massenmörders Rudolf Hess. Wie in jedem Jahr versuchen die Nazis Hess als Helden darzustellen. Zum Thema Hess ersparen wir uns hier jeglichen Kommentar und verweisen auf die Geschichte des 3. Reiches, in der der verurteilte Verbrecher Hess eine erhebliche Rolle bei der systematischen Vernichtung der Juden und anderer Antifaschisten gespielt hat. Weiter lesen!