Nazi-Prozess verschoben

Der für den 02.12.2008 angesetzte Verhandlungstermin gegen die beiden Nazis Maximilian H. und Michael S. vor dem Amtsgericht Wilhelmshaven wurde verschoben. Neuer Termin ist nun Dienstag, den 09.12.2008 um 14.15 Uhr in Saal 55 des Amtsgerichtes Wilhelmshaven.

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Widerstand zur DVU-Demo in Esens formiert sich

Für den 15.11.2008 hat die DVU, unterstützt von Nazi-Kameradschaften aus Wilhelmshaven, Friesland und Ostfriesland, zu einer Demo in Esens aufgerufen. Die Nazis wollen sich um 12.00 Uhr am Rathaus treffen. Inzwischen formiert sich der Widerstand gegen die faschistische Kundgebung. Erste Aktionen wurden von der örtlichen Antifa bereits durchgeführt. Für den 15.11.2008 wurden diverse Plätze in Esens für Kundgebungen der Antifaschisten angemeldet.

Weitere Informationen gibt es hier und auf der Homepage http://nordisch.blogsport.de/

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Prozess gegen Steinewerfer

Am Dienstag, den 02.12.2008 findet um 14.15 Uhr der Prozess gegen die beiden Nazis vor dem Amtsgericht Wilhelmshaven statt, die die Teilnehmer des Netzwerk gegen Rechts mit Steinen beworfen haben sollen. Im Saal 55 müssen sich die beiden Rechtsextremen verantworten. Beide haben ihre Beteiligung an dem Angriff zugegeben. Die Steinewürfe bestreiten sie jedoch. Auch den tätlichen Angriff auf einen Polizeibeamten während der Verhaftung hat der eine Tatverdächtige bereits gestanden.

Insgesamt versuchen die beiden Täter, sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe zu schieben. Der Eine sei nur mitgegangen, um dem anderen einen Gefallen tun zu wollen. Die Steine aber hätten beide nicht geworfen. Warum sie sich dann aber der Verhaftung durch Flucht und Widerstand zu entziehen versuchten, bleibt wohl deren Geheimnis. Wir werden über den Verlauf des Prozesses berichten.

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AG Wiking ging besoffen marschieren

Mitglieder der AG Wiking, verstärkt durch Nazis aus Oldenburg, Westerstede, Weener, Leer, Dortmund, Rheine und Schwerin trafen sich am Samstag zu einem gemeinsamen Saufgelage in Wilhelmshaven. In der Nacht versuchten sie dann, eine nicht angemeldete Demonstration auf der Bismarckstraße durchzuführen. Wie die Polizei Wilhelmshaven mitteilt, kam es am Morgen des Sonntag um 3.10 Uhr zu mehreren Anrufen besorgter Bürger.

Die Anrufer teilten der Polizei mit, dass ca. 25 – 30 vermummte Personen mit einem Banner der AG Wiking über die Bismarckstraße laufen würden. Die teils angetrunkenen Nazis hielten Autos auf und brüllten faschistische Parolen. Von der Polizei aufgehalten, zeigten sich die meist angetrunkenen Personen aggressiv und wenig gesprächsbereit. Die Polizei löste die illegale Versammlung auf.

Die Nazis teilten sich in mehrere Grüppchen auf und versuchten weiterhin, in der Innenstadt aktiv zu werden. Sie wurden in der Nähe einer Disco gesichtet. Aufgrund der dauerhaften Begleitung durch die Polizei konnten weitere Aktionen der Nazis verhindert werden. Um 5.30 Uhr verließen die Nazis Wilhelmshaven. Gegen die Teilnehmer wurden Verfahren wegen Straftaten aus dem Versammlungsgesetzt eingeleitet. Weiter lesen!

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DVU will in Esens demonstrieren

Das beschauliche Städtchen Esens soll am 15.11.2008 erneut Ziel einer Nazi-Demonstration werden. Die rechtsradikale Wilhelmshavener Kameradschaft AG Wiking ruft auf ihrer Internet-Homepage zu der Demonstartion auf. Unter dem Motto “Unsere Kriegstoten sind unvergessen” plant die DVU Niedersachsen einen Nazi-Aufmarsch.

Um 12.00 Uhr wollen sich die Faschsiten vor dem Rathaus in Esens versammeln. Auf der Homepage der DVU ließt sich die Ankündigung wie folgt:

“Nachdem es uns nicht gestattet wurde, zum Jahrestag der Bombardierung Esens, bei der unter anderen über 100 Schulkinder ihr Leben verloren und ihre letzte Ruhestätte in einem Massengrab gefunden haben, diesen Opfern vor Ort zu gedenken, und mit einer Kranzniederlegung zu ehren, haben wir nun für den 15.11.08 dort eine Trauerkundgebung angemeldet.

Kundgebungsort: Rathaus am Markt 2-4
Beginn: 12.00 Uhr
Ende: 17.00 Uhr
Thema: Unsere Kriegstoten sind unvergessen

Redner: Karl-Heinz Besemann, DVU-KV Ostfriesland
Matthias Faust, DVU- Bundesorganisationsleiter
Hans-Gerd Wiechmann, DVU-Landesorganisationsbeauftragter LV Niedersachsen
weitere Redner werden erwartet. Weiter lesen!

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Ermittlungen zum Angriff auf Netzwerktreffen

Inzwischen gibt es erste Erkenntnisse zum Angriff zweier Nazis auf das Treffen des Netzwerk gegen Rechts in Wilhelmshaven. Wie hier berichtet, haben zwei vermummte Nazis die Teilnehmer des Netzwerktreffens durch Steinwürfe angegriffen. Im Rahmen der direkt anschließenden Fahndung seitens der Polizei konnten die beiden Tatverdächtigen verhaftet werden.

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um zwei Nazis aus Schortens und Sande. Michael S. aus Sande ist bereits mehrfach wegen rechtsradikaler Straftaten polizeilich aufgefallen und auch verurteilt worden. Der zweite Tatverdächtige aus Schortens, Maximilian Norbert H., ist bis heute strafrechtlich nicht aufgefallen. Allerdings sah er sich den Vorwurf des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ausgesetzt. Maximilian Norbert H. hat nach eigener Aussage bei der letzten Kommunalwahl für die SPD kandidiert. Entsprechende Recherchen unsererseits blieben bis heute erfolglos. Weiter lesen!

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AG Wiking mit überregionalen Strukturen!?

Die rechtsradikale faschistische Kameradschaft AG Wiking aus Wilhelmshaven gibt sich ein neues Erscheinungsbild. Im Internet wurde und wird die Homepage überarbeitet. Inzwischen ist auch das Impressum verschwunden. Gleichzeitig werden die Verbindungen zur AG Wiking in Brandenburg und in Mecklenburg-Vorpommern in den Fokus gerückt.

Während die AG Wiking in Wilhelmshaven echte Auflösungserscheinungen zeigt, wird versucht, den Namen bundesweit zu etablieren. In Wilhelmshaven sind nur noch Manuel Wojczak, Sascha Major, Peter Bartels und Jens Wagenlöhner für die AG Wiking aktiv. Wojczak und Wagenlöhner tauchen bei diversen Demonstrationen und Feiern der faschistischen Szene in Deutschland auf. Eigene Veranstaltungen bekommen sie schon seit Jahren nicht mehr auf die Reihe. Einzig ein nächtlicher Spaziergang durch Esens gelang der AG Wiking, wobei dort fast ausschließlich Faschisten aus Friesland und Ostfriesland anwesend waren. Weiter lesen!

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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen AG Wiking

Die Verantwortlichen der AG Wiking stehen erneut im Fokus der Staatsanwaltschaft Oldenburg. Auf der Homepage der AG Wiking leugnete diese den Faschismus und damit den Holocaust in Deutschland. Derzeit ist auf der betreffenden Seite der rechtsextremen Kameradschaft zu lesen, dass die betreffende Textzeile “vorläufig zensiert werden musste”.

Der Verantwortliche der Homepage, Sascha Major aus Wilhelmshaven, muss sich nun vor der Staatsanwaltschaft und auch sicher vor Gericht verantworten. Sascha Major, der bis vor kurzem noch Sascha Hohlweg hieß, scheint sich seiner Tat aber keineswegs bewusst zu sein. Wie sonst kann er behaupten, dass seine Holocaust-Leugnung “vorläufig zensiert werden musste”!? Bei der Straftat der Holocaustleugnung handelt es sich nicht um ein Kavaliersdelikt, sondern um eine ernst zu nehmende Straftat, die mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren geahndet werden kann (§ 130 StGB).

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